Donnerstag, 11. Dezember 2014

Die Krankheit der anderen - Malaria: Nur gut dass es die anderen gibt!

http://www.indotco.net/pr/article/2901986/die_krankheit_der_anderen-malaria.html

Kennen Sie das?
Was geht uns denn Malaria an? Bei uns gibt es so etwas nicht! Und dass da Chlordioxidwasser helfen könnte, ist ja der Schwachsinn pur.
w.st.

2014-12-10 08:48:21

Die Krankheit der anderen - Malaria



Malaria ist eine dieser Krankheiten, die zum Glück immer nur die anderen haben: die Armen in Afrika und Asien, vielleicht noch der unvorsichtige Urlauber auf den Malediven.
 Malaria ist keine Seuche, sondern die bei zu später Behandlung tödliche Krankheit wird durch den Stich einer weiblichen Mücke übertragen.

Und wer sie bekommt, so die öffentliche Meinung in Europa, hat eben nicht richtig aufgepasst. Malaria ist gefühlt viel weiter weg als etwa Aids oder die Seuche Ebola. Dass es bis vor 80 Jahren noch Malaria-Fälle in einer Stadt namens Washington DC gab, weil sich in den Sümpfen des Potomac-Flusses ideale Brutstätten für Moskitos fanden, wissen die wenigsten. Auch in Ostfriesland und den Marschen Schlewsig-Holsteins grassierte bis ins 19. Jahrhundert das sogenannte Marschenfieber, wie eine leichte Form der Malaria hieß, im Emsland sogar bis 1940.

Umso mehr ist es ein Erfolg, wenn die Weltgesundheitsorganisation WHO vermeldet, die Zahl der Malaria-Toten habe sich innerhalb von zehn Jahren auf 500 000 pro Jahr halbiert. Da scheint ein Umdenken stattgefunden zu haben, befördert von Gesundheitsdiensten und Hilfsorganisationen: Dass Menschen in Somalia, dem Kongo oder Pakistan an Malaria starben, wurde lange als gottgegeben hingenommen.Dass es bis heute immer noch keine Impfung zur Malaria-Prävention gibt, hat leider auch damit zu tun, dass es nicht attraktiv schien, in die Tropenmedizin zu investieren.

Pressekontakt:Schwäbische Zeitung
Redaktion Telefon: 0751/2955 1500
redaktion@schwaebische-zeitung.de

Freitag, 5. Dezember 2014

Barbara Kaiser wirbt um Unterstützung für den Kampf gegen Malaria

http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/todtmoos/Barbara-Kaiser-wirbt-um-Unterstuetzung-fuer-den-Kampf-gegen-Malaria;art372621,7463378

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Das Krankenhaus in Ouagadougou wartet dringend auf Spenden, um den Betrieb aufrecht zu erhalte
05.12.2014  |  0 Kommentare
SK Plus

TODTMOOSBarbara Kaiser wirbt um Unterstützung für den Kampf gegen Malaria


Todtmoos -  Die Todtmooserin Barbara Kaiser sammelt unermüdlich Spenden für ein Krankenhaus in Burkina Fasos Hauptstadt Ouagadougou.

Hilfe für notleidende Menschen in Afrika: Barbara Kaiser aus Todtmoos engagiert sich schon seit einigen Jahren auf privater Ebene in Burkina Faso in Westafrika, um sozial schwachen und kranken Menschen auf vielfältige Art zu helfen. Seit geraumer Zeit unterstützt die 57-jährige Todtmooserin ein kleines Krankenhaus in der Millionen-Metropole und Hauptstadt Ouagadougou, das sich unter anderem um Malaria-Kranke kümmert.
Sie war selbst schon vor Ort, um sich ein Bild vom Zustand der Einrichtung zu machen und beschreibt die Lage als katastrophal: „Die Klinik hat drei Zimmer; manchmal liegen die kranken Kinder dort wie Heringe auf dem Boden“. Das größte Problem in dem Land sei Malaria, erklärt Barbara Kaiser. Sie richtet ihr Augenmerk vor allem auf kranke Kinder und schwangere Frauen, die sich keine entsprechenden Medikamente leisten können: „Kinder müssen sterben, weil sie Medizin für 2 bis 3 Euro nicht bezahlen können.“ In dem kleinen Krankenhaus gibt es eine Stelle für die Ausgabe von Medikamenten. Inzwischen hat sich diese Anlaufstelle für kostenlose Hilfe in der Bevölkerung herumgesprochen; die Nachfrage steigt stetig, aber die Regale für die benötigten Medikamente sind nur spärlich gefüllt.
Alain Yago, ehrenamtlicher Präsident der Klinik, weilt zurzeit in Todtmoos, um Barbara Kaiser bei ihrer Initiative zu unterstützen. Yago organisiert Impftage in der Klinik, macht die Abrechnungen und Kontrollen des täglichen Klinikablaufs. Barbara Kaiser hatte an ihrem Verkaufsstand auf dem Wochenmarkt den ganzen Sommer über eine Sammelkasse aufgestellt und um Spenden gebeten. Am morgigen Samstag, 6. Dezember, wird sie beim Schmidt's Markt in Todtmoos zusammen mit Alain Yago selbstgebackenen Kuchen für den guten Zweck verkaufen.
Barbara Kaiser selbst hat schon privat Blutdruckmessgeräte und eine Babywaage gekauft und nach Burkina Faso gebracht. Spendengelder leitet sie direkt weiter und hat Einsicht darüber, was mit dem Geld gemacht wurde: „Die Menschen dort sind wahnsinnig dankbar für die Hilfe“, sagt Barbara Kaiser, die bei ihren Besuchen in Burkina Faso jedes Mal herzlich empfangen wird. Sie würde ihre Hilfe gerne noch ausbauen, wie sie im Gespräch mit unserer Zeitung erklärt. Ihr Traum wäre es, einen gebrauchten Krankenwagen zu erstehen und ihn dem Krankenhaus zur Verfügung zu stellen. Für 200 000 Menschen in der Region gebe es nur zwei Krankenwagen, beschreibt die engagierte Todtmooserin die prekäre Lage. Unermüdlich will Barbara Kaiser auch weiterhin ihre ganze Kraft einsetzen, um vor allem die Not der sozial Schwachen ein wenig zu lindern.
Weitere Informationen erteilt Barbara Kaiser gerne auch telefonisch unter der
 Nummer 0170/164 42 06.


http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/todtmoos/Einsatz-fuer-Kinder-in-Afrika;art372621,5140953

Einsatz für Kinder in Afrika


Todtmoos – Barbara Kaiser aus Todtmoos hat durch ihren Einsatz für den behinderten Zoul Bagui Nignan aus Burkina Faso (wir berichteten mehrfach) weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus Anerkennung, Zuspruch und Unterstützung erhalten. Der heute Fünfjährige war erst vor kurzem wieder in einer Freiburger Klinik zur Nachsorge. Durch ein Stiftungskonto sind diese Kosten abgedeckt. Durch Zufall erfuhr nun Barbara Kaiser von der Mutter des kleinen Zoul durch ein weiteres Kind in der Nachbarschaft, das dieselbe Behinderung aufgrund eines Gendefektes aufweist.

Anae'l aus Ougadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso, hatte nicht so viel Glück wie Zoul, dessen gravierende Fehlstellung der Füße in Freiburg korrigiert werden konnte. Anae'l wurden vor kurzem in einer Klinik in den USA beide Beine amputiert. Barbara Kaiser zeigt Bilder des fünfjährigen Kindes, in dessen Gesicht sein großes Leid geschrieben steht: „Anae'l ist schwer traumatisiert, benötigt dringend psychologische Hilfe und jedes Jahr neue Prothesen“, so Barbara Kaiser. Für die Unterbringung in einer speziellen Schule mit ärztlicher Betreuung und Integration, die jährlich 1200 Euro kostet, und für weitere Flüge in die USA fehle der Familie das Geld. Beide Elternteile sind berufstätig. Nun möchte sich Barbara Kaiser mit ihrer ganzen Kraft dafür einsetzen, das Anae'l die dringend benötigte körperliche und seelische Hilfe erhält: „Im Februar werde ich Anae'l zum ersten Mal in Ougadougou treffen“, freut sich die Todtmooserin. Durch Kuchenverkauf und weitere Aktionen will Barbara Kaiser das nötige Geld zusammenbringen.
Tatkräftig unterstützt wird sie hierbei von Alain Yago, einem Verwandten des kleinen Zoul. Der seit einiger Zeit arbeitslose Lehrer, der sich in Burkina Faso ebenfalls sozial engagiert, ist noch bis Mitte Oktober in Todtmoos und fühlt sich im Schwarzwald sichtlich wohl: „Die Menschen hier sind aufgeschlossen und offen“, erzählt Alain auf französisch, der Amtssprache in Burkina Faso. Spaß bereite ihm das Fußballspiel im Todtmooser Sportverein, wie er stolz erzählt. In verschiedenen Betrieben hat der Westafrikaner sich Anregungen für einen Broterwerb in Burkina Faso geholt, da ein soziales Netz, wie wir es hier in Deutschland kennen, in seiner Heimat nicht existiert.

Faszination von Afrika

Barbara Kaiser zieht dieses exotische Land jedoch in ihren Bann: „Man spürt das Elend, die Leute sind arm, aber man wird herzlich aufgenommen.“ Dolmetscherin Gertrud Freitag erzählt eine berührende Geschichte, die Barbara Kaiser in ihrer bescheidenen Art eigentlich nicht „an die große Glocke“ hängen wollte. In Alains Nachbarschaft starb ein junger Familienvater, dessen Frau hochschwanger war. Um die größte Not zu lindern, schickte Barbara Kaiser spontan etwas Geld zur Unterstützung. Inzwischen hat die Witwe ein gesundes Mädchen geboren und ihr als Dank für die Hilfe aus Todtmoos den Namen „Barbara“ gegeben. Schöner kann Dankbarkeit wohl nicht zum Ausdruck gebracht werden. Wer Barbara Kaiser bei ihrer Arbeit unterstützen will, kann sich persönlich an sie wenden 
(Tel. 07674/92 03 92 ).

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Malaria Ist die Ausbreitung der Malaria ein nicht beeinflussbares Naturphänomen?

http://www.indianerhilfe.de/4-20/Malaria.htm

Malaria

Ist die Ausbreitung der Malaria ein nicht beeinflussbares Naturphänomen?


Die nachfolgenden Zeilen stützen sich auf einen Artikel von Prof. Dr. Diesfeld, dem Direktor des Tropeninstitutes der Universität Heidelberg.

Die Malaria ist eine fieberhafte Infektionskrankheit, die durch Stechmücken der Gattung Anopheles von Mensch zu Mensch übertragen wird. Ihre Erreger sind parasitische Einzeller der Gattung Plasmodium, denen der Mensch als Zwischenwirt und Anpoheles als Endwirt dient. Es gibt vier Arten von Plasmodien; die gefährlichste ist Plasmodium falciparum. Sie verursacht die Malaria tropica, die bei Menschen ohne erworbene Teilimmunität oft tödlichImprägnierung einer Hütte mit einem Chrysanthemenextraktverläuft. Die Parasiten befallen die roten Blutkörperchen, die an der Innenschicht der feinen Adern und der inneren Organe kleben bleiben und verklumpen. Dies und der Zerfall der der Blutkörperchen führen zu Sauerstoffmangel der Organe, vor allem des Gehirns. Zudem fällt der Blutzucker, der Säure-Basen-Haushalt im Blut verschiebt sich, und Zellmembranstörungen können ein Koma, Lungenschäden oder Nierenversagen auslösen. Eine Malaria in der Schwangerschaft gefährdet die Mutter und das Kind, Blutarmut, eine Fehlgeburt und ein Minderwuchs des Neugeborenen können die Folge sein.

Der Endwirt und Überträger der Plasmodien und damit der Malaria auf den Menschen sind ausschließlich die weiblichen Stechmücken der Gattung Anopheles. Damit ihre Eier reifen, müssen sie Blut saugen. Wenn sie dabei mit Malaria infizierte Menschen stechen, können sie geschlechtliche Stadien (Gametozyten) der Plasmodien aufnehmen , die sich in ihrem Magen vermehren. Daraus entwickelt die Mücke die Sporozoiten, jenes Stadium in der Entwicklung der Parasiten, das neue Infektionen bei Menschen verursacht. Ein Saugakt der Mücke genügt für die Entwicklung von ca. 100 Eiern, die nach 2 - 3 Tagen abgelegt werden.

Ob sich die Malaria ausbreitet, hängt deshalb entscheidend davon ab, inwieweit die Anopheles-Mücke für sie günstige Umweltbedingungen (z. B. stehendes Wasser) vorfindet. Doch nicht nur die Zahl der Mückenbiotope ist wichtig, entscheidend ist auch die Zahl der dort lebenden Menschen. Mit zunehmendem Bevölkerungsdruck verbessern sich die Voraussetzungen für diese Stechmücken; die Malaria breitet sich daher weiter aus. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle: Bevölkerungszunahme und Bevölkerungsbewegungen größeren Ausmaßes, Kriege, die landwirtschaftliche Entwicklung, Bewässerungsmaßnahmen, Entwaldung usw.

In dichten dunklen Regenwäldern ist (bzw. war) die Bevölkerungsdichte einst so gering, dass dort keine Malaria-Erreger zirkulieren können. Die Bewohner solcher Gebiete sind daher von der Malaria relativ selten betroffen... Das Abholzen der Wälder, die Gewinnung von Ackerland und Straßenbau brechen diese malariaabweisenden Biotope jedoch auf. Wenn dann mit Parasiten infizierte Menschen einwandern und sich Anopheles-Mücken einnisten, kann sich die Malaria endemisch ausbreiten.
Bekämpfung der Malaria: Die systematische Einführung des Insektenvernichtungsmittels DDT Mitte des 20. Jhdts. war zunächst sehr erfolgreich. Doch nahm die Resistenz gegen dieses Gift weltweit rasch zu, so dass dieses Mittel unter anderem (!) wegen zunehmender Wirkungslosigkeit nicht mehr eingesetzt wurde und alle von der WHO geförderten Vor der Sprühaktion wird die Habe aus dem Haus getragennationalen Programme aufgegeben wurden. Seither ist die einzig systematisch propagierte und großräumig verwendete Vorbeugemaßnahme der Schutz der Schlafstellen mit Moskitonetzen. Die Netze werden heute, nachdem weltweit gute Erfahrungen damit gemacht wurden, auch von uns mit synthetischen Pyrethroiden imprägniert, einem Insektengift, das die Mücke mit ihren Fußpolstern aufnimmt, wenn sie sich auf das Moskitonetz setzt, unter dem - quasi als Köder - der Mensch schläft. Mit diesem aus Chrysanthemenextrakt synthetisierten Insektenvernichtungsmittel werden zudem die Hütten der Urarinas besprüht. Dies sowie auch die konsequente Behandlung der Malariakranken stellt eine wirksame Bekämpfung der Malaria dar. Einer Erkrankung, die früher bei den Urarinas nicht endemisch war und gegen die sie keine wirksame eigene Medizin besitzen.

Durch Ihre Mithilfe, mit staatlicher Unterstützung und durch den unermüdlichen und konsequenten Einsatz unserer Mitarbeiter ist es mittlerweile gelungen, die Zahl der Malariafälle deutlich zu senken. Mehr über diesen Erfolg lesen sie hier.

Erfolge im Kampf gegen die Malaria

Malaria hat von allen Tropenkrankheiten die größte Häufigkeit und ist somit in Ländern der Dritten Welt ein schwerwiegendes Problem: Weltweit erkranken jährlich etwa 250 Millionen Menschen an dieser Krankheit; bis zu 1,2 Million Menschen sterben pro Jahr, wobei etwa jeder zweite Tote ein Kind unter fünf Jahren ist.
Am Rio Chambira, unserem Einsatzgebiet, ist die Malariaendemisch. Bei jeder Fiebererkrankung muss an die Malaria gedacht und eine Blutprobe (der sog. „dicke Tropfen“) angefertigt werden, um sie dann mikroskopisch auszuwerten. Alle Promotoren lernen die Anfertigung dieser speziellen Blutausstriche.
Es gibt nach wie vor keine Impfung gegen Malaria, die durch eine Stechmücke (Anopheles) übertragen wird. In einer nationalen Kampagne Perus wurde versucht, die Erkrankung zurückzudrängen.
Dazu wurden präparierte Moskitonetze verteilt und die Häuser mit Pflanzengift (für Mensch unschädlich) besprüht (fumigiert). Darüber haben wir mehrfach in unserenMitteilungen berichtet. Die Statistik der letzten 3 Jahre zeigt die deutlichen Erfolge, die wir damit erzielt und die selbst bei den Spezialisten in Iquitos Erstaunen und Bewunderung ausgelöst haben. Erfolge, die nur durch den Einsatz unserer Mitarbeiter möglich waren.

Aber auch durch Ihre finanzielle Hilfe, denn das Benzin für die langen Flussfahrten und die gesamte Logistik müssen vom Freundeskreis getragen werden. Es sind genau diese Gelder, die notwendig sind, um effizient arbeiten zu können; Gelder, die vom peruanischen Staat häufig fehlen.




Gebende Hände-Malariahilfe weltweit

http://www.gebende-haende.de/malariahilfe_weltweit.html

Malariahilfe weltweit

 

Farbig markiert sind die am stärksten von Malaria
bedrohten Gebiete in Afrika.
Gebende Hände setzt sich weltweit für die Bekämpfung von Malaria ein. Jährlich sterben knapp eine Million Menschen an Malaria, die Hälfte von ihnen sind Kinder unter fünf Jahren, wie die Weltgesund- heitsorganisation (WHO) angibt. 

Die oft tödlich endende Krankheit kommt auf kaum einem anderen Kontinent so häufig vor wie in Afrika. Nur noch Indonesien, Papua Neuguinea und vereinzelte Gebiete Brasiliens sind ebenso hart von Malaria betroffen. 90% aller an Malaria Erkrankten leben in afrikanischen Ländern südlich der Sahara. Die dortigen klimatischen Bedingungen begünstigen die Verbreitung der Anopheles-Mücke, die die Krankheit schon mit einem Stich übertragen kann.

Es gibt bisher keinen Impfstoff gegen Malaria. Die einzige Möglichkeit, dagegen anzugehen, istVorbeugung. Deswegen unterstützt Gebende Händearme afrikanische Familien, die sich so etwas niemals leisten könnten, mit Moskitonetzen.Die Überträgermücken kommen meistens nur nachts. Schon ein Moskitonetz kann mehrere Kinder vor dem tödlichen Stich bewahren.

Über die Dringlichkeit dieser vorbeugenden Maßnahme informiert Sie folgender Situationsbericht:

UNO-Flüchtlingshilfe-Malaria

http://www.uno-fluechtlingshilfe.de/projekte/themen/malaria.html

Wie wir helfen

Malaria


Moskitonetze schützen vor Malaria


Malaria ist in vielen Flüchtlingslagern Krankheits- und Todesursache Nummer eins. Denn zum einen lebt der größte Teil der heutigen Flüchtlinge in Malaria gefährdeten Gebieten und zum anderen sind sie aufgrund der vorausgegangenen Flucht oftmals unter- oder mangelernährt – ein idealer Nährboden für die Krankheitserreger, da sich der Körper nicht mehr ausreichend dagegen wehren kann.

Eine tödliche Krankheit

Malaria wird von einem einzelligen Parasiten hervorgerufen, der sich von roten Blutkörperchen ernährt und durch die Anopheles-Mücke von Mensch zu Mensch übertragen wird.
Es gibt verschiedene Arten der Krankheit. Den schwersten Verlauf nimmt die Malaria tropica, die durch den Erreger Plasmodium falciparum hervorgerufen wird.
Nachdem der Erreger durch den Speichel einer infizierten Mücke zunächst in die Blutbahn und dann in die Leber seines Opfers gelangt, durchläuft er dort verschiedene Entwicklungsphasen und zerstört dabei zahlreiche rote Blutkörperchen des Wirtsorganismus.

Typische Symptome

Kopfschmerzen, Übelkeit, Fieber, Erbrechen, Schüttelfrost und andere grippeähnliche Anzeichen, die allerdings je nach Malaria-Art sehr unterschiedlich sein können.
In schweren Fällen kann die Krankheit innerhalb kurzer Zeit zu Koma oder Tod führen. Wenn eine Malaria-Infektion nicht behandelt wird und längere Zeit anhält, kann sie zu Anämie, Milzriss und Nierenversagen führen.

Behandlung und Vorbeugung

Die Art der Malaria-Behandlung hat sich während des vergangenen Jahrzehnts geändert. Die Malaria-Erreger sind inzwischen fast weltweit gegen kostengünstige Medikamente (vor allem Chloroquin) resistent. Inzwischen wurden neue wirksame Mittel zur Vorbeugung und Behandlung der Krankheit entwickelt.
Dazu gehören ein Schnelltest zur Diagnose (der so genannte Paracheck), schnell wirkende Artemisinin-Kombinationspräparate, periodische Präventionsmaßnahmen während der Schwangerschaft sowie die Entwicklung spezieller Moskitonetze, die mit einem lang anhaltenden Insektenschutzmittel imprägniert sind.

Prävention rettet Leben

Die meisten Mücken, die Malaria übertragen, stechen während der Dämmerung und nachts. Daher stellen Moskitonetze, wenn sie richtig eingesetzt werden, eine wichtige Barriere zwischen dem Menschen und der hungrigen Mücke dar. Die speziell entwickelten Netze sind besonders effektiv, wenn sie mit einem lange wirksamen Insektizid behandelt sind.
Es hat sich außerdem gezeigt, dass auch Vorsorgemaßnahmen während der Schwangerschaft einen signifikanten Einfluss auf das Wohl von Mutter und Kind haben.

Impfstoff-Hoffnung: Achillesferse der Malaria entdeckt!

http://diepresse.com/home/science/4612094/ImpfstoffHoffnung_Achillesferse-der-Malaria-entdeckt?_vl_backlink=/home/index.do

Impfstoff-Hoffnung: Achillesferse der Malaria entdeckt!




Ein Zucker des Erregers ist identisch mit einem von Bakterien, die wir abwehren können.
  (Die Presse)
Malaria ist immer noch die übelste Plage der Menschheit, 600.000 sterben Jahr für Jahr daran, vor allem im Afrika südlich der Sahara, vor allem Kinder. Das liegt hauptsächlich daran, dass der Erreger – der Einzeller Plasmodium malariae – höchst erfinderisch ist und bisher alle Versuche, einen Impfstoff zu entwickeln, ins Leere hat laufen lassen. Aber nicht jeder, der infiziert wird, erkrankt, es trifft eben vor allem Kinder, das legt die Vermutung nahe, dass in Älteren das Immunsystem doch einen Abwehrweg gefunden hat. Der ist jetzt identifiziert – Plasmodium hat doch eine Achillesferse –, und zumindest an Mäusen ist eine Impfung gelungen, im Labor von Miguel Soares (Oireras, Portugal).

Dort hat man sich auf Antikörper konzentriert, das sind Proteine des Immunsystems, die Antigene – Fremdkörper, die in den Körper eingedrungen sind – neutralisieren und wieder hinausschaffen. Antikörper erkennen Antigene etwa an Zuckern in ihrer Zellmembran. Einer dieser Zucker taucht bisweilen im Darm auf – aber eben nicht gleich nach der Geburt, sondern in fortschreitendem Alter –, er gehört zu einem unguten Strang des Bakteriums E. coli. Das Immunsystem stellt sich darauf ein und entwickelt bzw. vermehrt entsprechende Antikörper. Exakt den gleichen Zucker – 1,3-alpha-Galactose, kurz Alpha-Gal – hat Plasmodium in seiner Hülle, es wird also auch attackiert. Das zeigt sich in Afrika – Menschen mit vielen Antikörpern gegen Alpha-Gal haben weniger Malaria. Und es zeigte sich im Labor an Mäusen, bei denen ein Impfstoff gegen Alpha-Gal die Malariaerreger schon beim Eindringen in die Haut abfing. (Cell, 4. 12.) (jl)

Versuchen Sie es doch mal mit TwinOxide (chlordioxidwasser) !

http://youtu.be/68OdJPVMZZM

http://2013-e-coli.blogspot.de/



Die Gesundheitsstationen der "Ausseer Schulen für Afrika" sind ein Stern der Hoffnung

http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/salzkammergut/Die-Gesundheitsstationen-der-Ausseer-Schulen-fuer-Afrika-sind-ein-Stern-der-Hoffnung;art71,1551757


Die Gesundheitsstationen der "Ausseer Schulen für Afrika" sind ein Stern der Hoffnung

BAD AUSSEE. "Die Gesundheitsstationen, die mit Hilfe der ‚Ausseer Schulen für Afrika‘ gebaut wurden, sind ein Stern der Hoffnung", erklärt die diesjährige Preisträgerin des Romero-Menschenrechtspreises, Schwester Veronica Petri.


Die Gesundheitsstationen der "Ausseer Schulen für Afrika" sind ein Stern der Hoffnung


Als Stern der Hoffnung kann man wohl auch Schwester Veronica selbst bezeichnen. Am Mittwoch kommender Woche wird die aus dem ostafrikanischen Staat Tansania gebürtige Ordensfrau von der Stadtgemeinde Bad Aussee und der katholischen Pfarrgemeinde im Rahmen eines Festabends im Pfarrsaal für ihr Lebenswerk geehrt. Zu diesem Festakt mit Kurzfilm, Interview und musikalischer Umrahmung durch die Grundlseer Geigenmusi ist die Bevölkerung des Ausseerlandes eingeladen. Beginn ist um 19 Uhr.
Schwester Veronica ist die Ansprechpartnerin der "Ausseer Schulen für Afrika" und in der Diözese Morogoro, die größer als Nieder- und Oberösterreich zusammen ist, für 39 Krankenstationen verantwortlich. Mit ihren 80 Jahren ist sie immer noch voll im Einsatz. Besonders die Fürsorge für Schwangere und Kleinkinder liegen der gelernten Krankenschwester und ehemaligen Ordensoberin am Herzen, da ihre Mutter und ihre Stiefmutter bei Geburten gestorben sind. Zum Vergleich: In Österreich sterben vier Frauen pro 100.000 Schwangerschaften, in Tansania sind es 460. Hierzulande gibt es 480 Ärzte pro 100.000 Einwohner, in Tansania gerade einmal zwei.

Landplage Malaria

Lokalaugenschein in der Gesundheitsstation Itaragwe: Yohan und Simon, sechs und acht Jahre alt, haben seit zwei Tagen hohes Fieber. Die Kinder und ihre Eltern, Bernal und Carolina Mzwanka, leben in einem kleinen Dorf, zwei Stunden zu Fuß von Itaragwe entfernt. Die Eltern wissen, dass ihre einzige Hoffnung auf Rettung darin besteht, sich sofort auf den Weg nach Itaragwe zu machen. Yohan und Simon haben typische Symptome von Malaria: hohes Fieber und Gliederschmerzen. Von einer Krankenschwester – ein Arzt kommt hier sehr selten vorbei – bekommen sie Tabletten und werden einen Tag lang beobachtet. Dann können sie mit Medikamenten für zwei Tage und einem Moskitonetz nach Hause gehen.
"Ohne diese Hilfe wären Yohan und Simon sehr wahrscheinlich an Malaria gestorben", so Schwester Veronica. "Neben Malaria werden hier Infektionskrankheiten wie Typhus, Tuberkulose, Masern, Kinderlähmung oder Hautkrankheiten mit Medikamenten behandelt. Hebammen unterstützen die Frauen während der Schwangerschaft und begleiten sie bis zur Geburt. So konnte die Kindersterblichkeit stark reduziert werden."
Infos zu "Ausseer Schulen für Afrika" unter www.afrika.at.tf