Mittwoch, 13. August 2014

Ebola: Ein Kontinent voller Versuchskaninchen



Medikamente: Satire

http://www.nzz.ch/international/afrika/im-kampf-gegen-ebola-erhaelt-liberia-hilfe-von-amerika-1.18361683

Liberia

Hilfe von Amerika im Kampf gegen Ebola

Selbst Pflegekräfte wissen teilweise nicht, dass Patienten auch Wochen nach ihrer Genesung noch ansteckend sind.
Selbst Pflegekräfte wissen teilweise nicht, dass Patienten auch Wochen nach ihrer Genesung noch ansteckend sind. (Bild: Michael Duff / AP)
Das Ebola-Virus besitzt ein grosses Zerstörungspotenzial, scheint jedoch nicht unbesiegbar zu sein. Jedenfalls gibt es schon einige aussichtsreiche Medikamente und Impfstoffe. Wie wirksam und sicher diese sind, ist allerdings noch ungewiss.
Das liberianische Präsidialamt in Monrovia hat am Dienstag verlauten lassen, dass das Weisse Haus und die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA eingewilligt hätten, dem Land mehrere Proben eines experimentellen Mittels gegen den Ebola-Erreger zur Verfügung zu stellen. Damit sei einem Antrag der liberianischen Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf an den amerikanischen Präsidenten Barack Obama stattgegeben worden. Die Proben sollten im Lauf der Woche von einem Repräsentanten Washingtons übergeben werden und zur Behandlung von Ärzten dienen, die an Ebola erkrankt seien.

Nur wenige Proben

Bei dem in Aussicht gestellten Arzneistoff handelt es sich offenbar um ein in den USA entwickeltes Medikament namens ZMapp. Dieses enthält einen Cocktail aus drei monoklonalen Antikörpern, die an bestimmte Proteine des Erregers binden und damit verhindern, dass das Virus in die Zellen eindringt. Bei an Ebola erkrankten Affen hat sich das Antikörper-Gemisch als sehr erfolgreich erwiesen. Daher besteht die berechtigte Hoffnung, dass es auch für den Menschen hilfreich ist, wie Stephan Becker, Direktor des Instituts für Virologie an der Universität in Marburg, auf Anfrage feststellt. Denn Affen reagierten ganz ähnlich auf Infektionen mit Ebola-Viren wie Menschen. Bis jetzt gebe es allerdings nur sehr wenige Dosen von ZMapp – viel zu wenige, um das Mittel in einer klinischen Studie systematisch testen zu können. Solche Untersuchungen seien aber notwendig, um Nutzen und Risiken eines neuen Medikaments beurteilen zu können. «Alles andere ist unsinnig», erklärt Becker.
Hergestellt in Tabakpflanzen, lässt sich ZMapp bis anhin noch nicht in grösseren Mengen produzieren. Ausserdem ist unklar, wie gut es beim Menschen wirkt. Von den hiermit behandelten drei Patienten haben zwar zwei überlebt. Der dritte – ein spanischer Geistlicher, der in einem Krankenhaus in Monrovia als Pfleger tätig war – ist hingegen am Dienstag in einem Spital in Madrid gestorben.



http://quer-denken.tv/index.php/748-ebola-ein-kontinent-voller-versuchskaninchen

Ebola: Ein Kontinent voller 

Versuchskaninchen



13. AugusEbola: Ein Kontinent voller Versuchskaninchen
13. August 2014  (von Niki Vogt) 
Es kommt genauso, wie wir es alle vermuten: Die Angst vor Ebola wird genutzt, um neue medizinische Wirkstoffe auszuprobieren, die eigentlich noch gar keine Zulassung haben. Sicher - Not kennt kein Gebot - aber die Begleitumstände, unter denen das alles geschieht sind doch sehr seltsam. Da ist zum Einen die Patentanmeldung für Ebola und alle seine Unterstämme durch die USA. Wozu patentiert die USA einen solchen tödlichen Virus? So etwas macht man nur, wenn man das Patent auch BENUTZEN will. Und da liegt der Verdacht auf Biowaffen sehr nahe.
Dann haben wir dieses neue Wundermittel ZMapp, was noch im Forschungsstadium ist. Es soll schonmal bei Primaten irgendwie geholfen haben, heißt es. Ein Besuch auf der Webseite des Herstellers "MappBio" zeigt eine erstaunlich sparsame Homepage. Das Unternehmen, so steht da, sei 2003 gegründet worden, um neuartige pharmazeutische Produkte und Behandlungen für Infektionskrankheiten zu entwickeln, wobei der Fokus auf den noch nicht gelösten Anforderungen der globalen Gesundheit und biologischer Abwehr liegt. Biologische Abwehr klingt militärisch.
Sobald es darum geht, die Produkte von MappBio in die klinische Auswertung zu bringen, so steht darunter, werden die Lizenzen zum Partner von MappBio transferiert, die das Ganze in die Kommerzialisierung führt. Also heißt das im Umkehrschluß, Das Unternehmen MappBio selbst bringt seine Produkte gar nicht zur Markreife oder auf den Markt. Dieser Kommerzialisierungspartner ist LeafBio, wohin auch ein Link führt. Deren Webseite ist genauso unergiebig und sieht auch genauso aus. Solche Schmallippigkeit ist sehr ungewöhnlich für pharmazeutische Hersteller.
Auch, wenn man sich die Publikationen der Firma MappBio ansieht, dreht es sich hauptsächlich um Ebola - oder um eine hochgiftige Substanz namens Rizin. Wikipedia schreibt zu Rizin: Gelangt das Gift in den menschlichen Organismus, so bringt es die kontaminierten Zellen zum Absterben. Für eine tödliche Vergiftung eines Erwachsenen sollen 0,25 Milligramm isoliertes Rizin oder zwei bis vier Samenkörner genügen, bei Kindern entsprechend weniger.
Weiter heißt es bei Wikipedia unter dem Punkt "Biowaffen": "Während des Ersten Weltkriegs wurde Rizin von den Vereinigten Staaten von Amerika auf sein militärisches Potential hin untersucht. Es wurde einerseits die Beschichtung von Munition oder Sprengkörpern und andererseits die Verbreitung des Giftes als Staub in Erwägung gezogen. Die Verbreitung des Giftes über eine Staubwolke konnte nicht ausreichend entwickelt werden und die Verwendung von Rizin in Kriegswaffen hätte die Haager Landkriegsordnung verletzt. So ging der Erste Weltkrieg vorüber, bevor die Vereinigten Staaten in der Lage waren, Waffen mit Rizin herzustellen."
Offenbar holt man die Forschung hierzu aber nach, denn MappBio forscht mit Mäusen, die man einem Rizin-Aerosol aussetzt:  "A Chimeric Plantibody Passively Protects Mice against Aerosolized Ricin Challenge. Sully EK, Whaley KJ, Bohorova N, Bohorov O, Goodman C, Kim DH, Pauly MH, Velasco J, Hiatt E, Morton J, Swope K, Roy CJ, Zeitlin L, Mantis NJ. Clin Vaccine Immunol. 2014 Feb 26." 
Es gibt dort noch weitere Publikationen zu Rizin.
Ansonsten geht es bei den Publikationen auffällig oft um Ebola. Kurz, das bißchen, was man auf den Webseiten findet, macht verdammt den Eindruck, als handle es sich hier um Biowaffenforschung. Außerdem wird man noch zu einem Information-Sheetverlinkt. Hier wird die Zusammenarbeit mit dem Ableger LeafBio, dem kanadischen Pharma-Hersteller Defyrus, der US-Regierung und den US-Gesundheits-Agenturen erwähnt. Und daß ZMapp als mögliches Medikament im Januar 2014 entdeckt worden sei, aber noch nicht ausreichend bei Menschen getestet.
Sehr spärlich alles, aber es deutet auch alles in eine Richtung.
Bei LeafBio gibt es einen Link, der recht interessant ist:, nämlich zu einem Papier des USAMRIID ( United States Army Medical Research Institute of Infectuous Deseases).
Das trägt einen dicken Vermerk oben links: "Embargoed for Release: August 21, 2013" - Sperrfrist zur Veröffentlichung: 21. August 2013.
Die Lektüre der zwei Seiten ist so schwierig nicht. Der Wirkstoff zur Bekämpfung von Ebola heißt zu dieser Zeit offenbar noch MB003. Er ist noch in der Forschung. Also wurde das Mittel nicht erst im Januar 2014 als möglicher Wirkstoff gegen Ebola erkannt, sondern schon im August 2013. Schon einmal gelogen.
Weiter unten steht zu lesen:
"MB003 is manufactured in a plant based system by Kentucky BioProcessing in Owensboro, Kentucky. According to Barry Bratcher, the company’s chief operating officer, the plant based system allows for considerable efficacy while KBP’s automated facility keeps MB003 cost effective and cuts down on the production time required. "Our facility can produce these proteins in two weeks at a substantial reduction in cost to other production methods” said Bratcher. “This advanced method of manufacturing allows us to address needs quickly and inexpensively.”
Übersetzung: MB003 wird von Kentucky BioProcessing in Owensboro in einem auf Pflanzen (Tabakpflanzen) basierenden System hergestellt. Dem Leiter der Firma, Barry Bratcher zufolge ermöglicht dieses pflanzenbasierte System eine beachtliche Effizienz, während die automatische Fertigung von KBP die Kosten für MB003 effektiv hält und die Produktion in der erforderlichen Zeit erbringt. "Unsere Fertigung kann diese Proteine in zwei Wochen herstellen bei einer merklichen Kostenreduzierung im Vergleich zu anderen Produktionsmethoden" sagte Bratcher. "Diese fortgeschrittene Herstellungsmethode ermöglicht uns, den Bedarf schnell zu befriedigen und das preiswert."
Das ist doch bemerkenswert. Letztes Jahr um die Zeit waren die Herschaften mit dem Gegenmittel gegen Ebola also schon recht weit. Und man hätte innerhalb von zwei Wochen in die Produktion einsteigen können. Es fehlten halt nur die Versuche am Menschen. Nun tritt in Afrika eine noch nie dagewesene Ebola-Epidemie auf. Und verständlicherweise fordern die betroffenen Länder, die neuen Mittel ausprobieren zu können. 
Die USA zögern auch nicht lange und stellen Liberia dieses noch nicht zugelassenes Ebola-Medikament zur Verfügung, wie das liberianische Präsidialamt in der Hauptstadt Monrovia mitgeteilt hat. Die US-Regierung und die amerikanische Arzneimittelbehörde sollen dem Großversuch zugestimmt haben. Nach einem Bericht des britischen Rundfunk- und Fernsehsenders BBC will der Hersteller des Präparats, MappBio, auf eine Bezahlung verzichten. Es handelt sich um genau den oben beschriebenen den Wirkstoff ZMapp, der bislang nur an Affen getestet wurde. Jetzt kann der Großversuch also starten.
Angeblich soll sich der Zustand einiger Ebola-Patienten nach Einnahme vonvon ZMapp leicht verbessert haben. Offenbar aber auch nicht beeindruckend verbessert, denn es heißt, es sei unklar, ob dies auf dies auf das Mittel zurückzuführen sei. Es wurden bereits mehrere Patienten mit dem Präparat behandelt, darunter zwei US-Amerikaner und ein Spanier. Bis heute sollen laut WHO  insgesamt 1013 Ebola-Opfer an der Seuche verstorben sein.  Von Donnerstag bis Samstag seien 52 Erkrankte gestorben, davon in Liberia 29, in Sierra Leone 17 und sechs in Guinea.
Welchen Verlauf die ganze Geschichte nehmen wird, sollte man aufmerksam beobachten. Nach übereinstimmender Auskunft von Medizinern und Experten kann Ebola sich nur über direkten Körperkontakt und Körperflüssigkeiten verbreiten, nicht über die Luft. Bisher sind noch keine Ebola-Fälle außerhalb von Afrika in "freier Wildbahn" aufgetaucht. Die Infizierten, die sich außerhalb Afrikasaufhalten, sind in hochsicheren Behältnissen eingeflogen worden und liegen auf Quarantäne-Stationen. Wir sollten uns sorgfältig anschauen, was uns die Medien erzählen und ob plötzlich eine Impfkampagne losgetreten werden soll, vielleicht sogar von Zwangsimpfungen gesprochen wird. Die ganze Veranstaltung hat so einen eigenartigen Geruch nach Biowaffe und Großversuch, und diese Erprobung des neuen Mittels kommt etwas merkwürdig passend.

Quellen:


Warum besitzt die US-Gesundheitsbehörde 

ein Patent auf eine »Erfindung« von Ebola?

Mike Adams

Die U.S. Centers for Disease Control and Prevention (CDC, Gesundheits- und Seuchenschutzbehörde der USA) besitzen ein Patent auf einen bestimmten Ebola-Stamm, der als »EboBun« bezeichnet wird. Es handelt sich um das Patent Nr. CA2741523A1, es wurde 2010 vergeben, Sie können es hier einsehen.

Darin werden die Antragsteller für das Patent deutlich genannt, es sind neben anderen:
Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika, vertreten durch den Minister, Ministerium für Gesundheitspflege und soziale Dienste, Centers for Disease Control.
In der Kurzbeschreibung des Patents heißt es: »Die Erfindung liefert die isolierten humanen Ebola- (hEbola-) Viren mit der Bezeichnung Bundibugyo (EboBun), die bei den Centers for Disease Control and Prevention (›CDC‹; Atlanta, Georgia, Vereinigte Staaten von Amerika) am 26. November 2007 hinterlegt und mit der Inventarnummer 200706291 versehen wurden.«

Und weiter: »Die vorliegende Erfindung basiert auf der Isolierung und Identifizierung einer neuen Ebola-Virusart, EboBun. EboBun wurde von Patienten isoliert, die bei einem kürzlichen Ausbruch in Uganda an hämorrhagischem Fieber erkrankten.«

Es sei übrigens betont, dass EboBun nicht dieselbe Variante ist, die nach allgemeiner Einschätzung zurzeit in Westafrika grassiert. Offensichtlich müssen die CDC ihr Patent-Portfolio auf weitere Stämme ausweiten; das könnte der Grund sein, warum Ebola-Opfer überhaupt in die USA gebracht wurden. Lesen Sie weiter und bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil …

Für die Patentanmeldung wird Ebola von Patienten entnommen

Aus der Patentbeschreibung über das EboBun-Virus wissen wir, dass die US-Regierung:
1. Ebola-Viren von Patienten entnimmt,
2. behauptet, das Virus »erfunden zu haben«,
3. das Virus für den Patentschutz anmeldet.
Um zu verstehen, warum das geschieht, müssen Sie zunächst verstehen, was ein Patent in Wirklichkeit ist und wozu es existiert. Ein Patent ist ein staatlich durchgesetztes Monopol, das ausschließlich Einzelpersonen oder Organisationen gewährt wird. Es gestattet diesenPersonen oder Organisationen, exklusiv von der »Erfindung« zu profitieren oder anderen das Recht zu verwehren, ihre Erfindung für eigene Profite zu nutzen. In diesem Fall stellt sich die offensichtliche Frage: Warum sollte die US-Regierung behaupten, Ebola »erfunden« zu haben, und dann ein exklusives Monopol auf die Eigentümerschaft beanspruchen?

US-Regierung beansprucht exklusive Eigentümerschaft für ihre »Erfindung« von Ebola

In der »Zusammenfassung der Erfindung« des Patent-Dokuments heißt es eindeutig, die US-Regierung beanspruche die »Eigentümerschaft« über alle Ebola-Viren, die lediglich eine Ähnlichkeit von 70 Prozent mit dem Ebola aufweisen, das sie »erfunden« hat.
… die Erfindung bezieht sich auf das isolierte EboBun-Virus, das morphologisch und phylogenetisch mit bekannten Filoviridae in Verbindung steht … In anderer Hinsicht liefert die Erfindung ein isoliertes hEbola-EboBun-Virus, bestehend aus einer Nukleinsäure-Verbindung bestehend aus einer aus der Gruppe selektierten Nukleotid-Sequenz, bestehend aus: a) einer Nukleotid-Sequenz dargelegt als SEQ ID NO: 1; b) einer Nukleotid-Sequenz, die in die Sequenz SEQ ID NO: 1 hybridisiert; und c) einer Nukleotid-Sequenz, die mindestens 70%, 75%, 80%, 85%, 90%, 95%, 96%, 97%, 98% oder 99% Ähnlichkeit mit der SEQ ID NO: 1 aufweist. In anderer Hinsicht liefert die Erfindung die komplette Genom-Sequenz des hEbola-Virus EboBun.

Ebola-Impfstoffe und Vermehrung

In dem CDC-Patent heißt es weiter, es beanspruche spezifischen Patentschutz für eine Methode der Vermehrung des Ebola-Virus in Wirtszellen sowie die Behandlung infizierter Wirtskörper mit Impfstoffen:
In anderer Hinsicht liefert die Erfindung eine Methode zur Vermehrung des hEbola-Virus in Wirtszellen, bestehend aus der Infektion der Wirtszellen mit dem oben beschriebenen erfindungsgemäßen isolierten hEbola-Virus, mit der die Wirtszellen kultiviert werden; die die Vermehrung des Virus und die Entnahme der entstehenden Virionen ermöglicht.
In anderer Hinsicht liefert die Erfindung Vorbereitungen für einen Impfstoff, bestehend aus dem erfindungsgemäßen hEbola-Virus, einschließlich rekombinanter und chimärer Formen des Virus, Nukleinsäure-Molekülen oder Protein-Untereinheiten des Virus. Darüber hinaus liefert die Erfindung die Formulierung eines Impfstoffs, bestehend aus einer therapeutisch oder prophylaktisch wirksamen Menge des oben beschriebenen erfindungsgemäßen hEbola-Virus und einem pharmazeutisch akzeptablen Träger.

Aus medizinischer Sicht kein Grund, Ebola in die USA zu holen

Dieses Patent hilft vielleicht zu erklären, warum Ebola-Opfer in die Vereinigten Staaten gebracht und unter die medizinische Aufsicht der CDC gestellt werden. Diese Patienten sind Trägernützlicher Werte intellektuellen Eigentums in Form von Ebola-Varianten; und die Centers for Disease Control wollen offenbar ihr Patent-Portfolio ausweiten, indem sie neue Stämme oder Varianten entnehmen, untersuchen und potenziell patentieren lassen.

Dr. Bob Arnot, Spezialist für Infektionskrankheiten, der lange in Entwicklungsländern gearbeitet hat, um Leben zu retten, erklärte jüngst gegenüber der Rechtsexpertin von FoxTV »Judge« Jeanine Pirro: »Es besteht kein medizinischer Grund, sie hierher zu bringen, insbesondere, wenn man sieht, wie gut es Dr. Bradley ging.« Es gibt aber einen ganz anderen Grund, Ebola-Patienten nach Amerika zu holen: nämlich,sie für medizinische Experimente, die Entnahme von Biowaffen oder Ansprüche auf intellektuelles Eigentum zu missbrauchen.

Gewiss, die Mediziner an der Emory University und bei den CDC arbeiten hart, um das Leben der beiden Patienten zu retten, die in die USA transportiert worden sind. Aber sie verfolgen gleichzeitig auch etwas anderes: einen Plan zur Isolierung, Identifizierung und Patentierung von Infektionskrankheits-Erregern, aus Gründen, über die wir nur spekulieren können.

Nur in der Hoffnung, Leben zu retten?
Andererseits lohnt sich der Hinweis, dass sich das Patent der CDC für Ebola zumindest teilweise auf Methoden zum Ebola-Screening und der Behandlung von Ebola-Opfern mit Medikamenten oder Impfstoffen konzentriert. Es scheint eine lohnende Vorsichtsmaßnahme gegen eine eindeutig lebensbedrohende Infektionskrankheit zu sein.

Andererseits: Wozu das Patent? Ebola zu patentieren scheint ebenso seltsam wie der Versuch, Krebs oder Diabetes patentieren zu lassen. Warum sollte eine Regierungsbehörde behaupten, diese Infektionskrankheit »erfunden« zu haben, und dann ein Monopol für ihre Nutzung zu kommerziellen Zwecken beanspruchen? Hoffen die CDCdarauf, Lizenzgebühren für Ebola-Impfstoffe zu kassieren? Wollen sie weitere Varianten »erfinden« und ebenfalls patentieren lassen?

Täuschen Sie sich nicht, bei alledem geht es um Milliardenprofite. Die Tekmira-Aktien stiegen am vergangenen Freitag um elf Prozent, nachdem Druck auf die US-ArzneimittelzulassungsbehördeFDA ausgeübt wurde, die von dem Unternehmen vorbereiteten Studien über einen Ebola-Impfstoff beschleunigt zu genehmigen. »Gesundheitsbewusste Bürger haben auf change.org eine Petition gestartet, die bereits von rund 15 500 Menschen unterzeichnet wurde; sie fordern die FDA auf, das Medikament schnellstmöglich zuzulassen«, berichtet BidnessEtc.com.

Sorgfältig inszeniertes medizinisches Theater

Damit erkennen wir allmählich die Struktur des ausgeklügelten medizinischen Theaters: Eine globale Pandemie-Panik, ein Patent der Regierung, der Import von Ebola in eine amerikanische Großstadt, ein experimenteller Impfstoff, der Aufstieg eines kaum bekannten Pharmaunternehmens und ein öffentlicher Appell an die FDA, den Impfstoff beschleunigt zuzulassen.

Wenn Akt II auf dieser Linie bleibt, wird zu diesem Theater irgendwann ein »Laborunfall« in einem amerikanischen Laboratorium gehören, das »Entweichen« von Ebola in die Bevölkerung und eine landesweite Ebola-Impfpflicht, die Tekmiraund seine Investoren reich macht und dieCDC mit ihren Virus-Patenten als »Retter des amerikanischen Volkes« dastehen lässt. Ja, dieses Stück haben wir schon einmal gesehen, nur hieß es letztes Mal Schweinegrippe. Die Formel ist immer dieselbe: Man schlägt Alarm, bringt einen Impfstoff auf den Markt, versetzt Regierungen in Angst, sodass sie Impfstoffe im Wert von Milliarden Dollar kaufen, die sie dann nicht brauchen.

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Ethical considerations for use of unregistered interventions for Ebola virus disease (EVD)

Kommentar:
Comment:
This Decision applies to all unproven interventions of unknown effectiveness and unknown side effects. He relates allso all operations to prevent the outbreak of a disease. The thus refers not only to drugs but also on measures for disinfection of water intended for human consumption with the help of Twin oxide solutions containing chlorine dioxide as the active ingredient. The leaders in the African countries are therefore asking you to examine the application of Twin oxides solutions to improve water quality and thus to prevent the propagation of Ebola.


Dieser Beschluss bezieht sich auf alle unbewiesenen Interventionen mit noch unbekannter Wirksamkeit und unbekannten Nebenwirkungen. Er betrifft allso alle Vorgänge, die den Ausbruch einer Krankheit verhindern sollen. Das bezieht sich demnach nicht nur auf  Medikamente  sondern ebenso auf  Massnahmen zur Desinfektion des Wassers für den menschlichen Gebrauch mit Hilfe von TwinOxide-Lösungen, die als Wirkstoff Chlordioxid enthalten. Die Verantwortlichen in den afrikanischen Ländern sind deshalb aufzufordern, die Anwendung von TwinOxide-Lösungen zur Verbesserung der Wasserqualität und damit  zur Verhinderung der ausbreitung von Ebola zu prüfen.



http://www.who.int/mediacentre/news/statements/2014/ebola-ethical-review-summary/en/

Ethical considerations for use of unregistered interventions for Ebola virus disease (EVD)

Ethische Überlegungen für den Einsatz von nicht registrierten Interventionen für Ebola-Virus-Krankheit (EVD)

Summary of the panel discussion

WHO statement
12 August 2014
West Africa is experiencing the largest, most severe and most complex outbreak of Ebola virus disease in history. Ebola outbreaks can be contained using available interventions like early detection and isolation, contact tracing and monitoring, and adherence to rigorous procedures of infection control. However, a specific treatment or vaccine would be a potent asset to counter the virus.
Over the past decade, research efforts have been invested into developing drugs and vaccines for Ebola virus disease. Some of these have shown promising results in the laboratory, but they have not yet been evaluated for safety and efficacy in human beings. The large number of people affected by the 2014 west Africa outbreak, and the high case-fatality rate, have prompted calls to use investigational medical interventions to try to save the lives of patients and to curb the epidemic.
Therefore, on 11 August 2014, WHO convened a consultation to consider and assess the ethical implications for clinical decision-making of the potential use of unregistered interventions.
In the particular circumstances of this outbreak, and provided certain conditions are met, the panel reached consensus that it is ethical to offer unproven interventions with as yet unknown efficacy and adverse effects, as potential treatment or prevention.


Ethical criteria must guide the provision of such interventions. These include transparency about all aspects of care, informed consent, freedom of choice, confidentiality, respect for the person, preservation of dignity and involvement of the community.
In order to understand the safety and efficacy of these interventions, the group advised that, if and when they are used to treat patients, there is a moral obligation to collect and share all data generated, including from treatments provided for ‘compassionate use’ (access to an unapproved drug outside of a clinical trial).
The group explored how the use of these interventions can be evaluated scientifically to ensure timely and accurate information about the safety and efficacy of these investigational interventions. There was unanimous agreement that there is a moral duty to also evaluate these interventions (for treatment or prevention) in the best possible clinical trials under the circumstances in order to definitively prove their safety and efficacy or provide evidence to stop their utilization. Ongoing evaluation should guide future interventions.
In addition to this advice, the panel identified areas that need more detailed analysis and discussion, such as:
  • ethical ways to gather data while striving to provide optimal care under the prevailing circumstances;
  • ethical criteria to prioritize the use of unregistered experimental therapies and vaccines;
  • ethical criteria for achieving fair distribution in communities and among countries, in the face of a growing number of possible new interventions, none of which is likely to meet demand in the short term.
A report of the meeting proceedings will be available to the public by 17 August 2014.

List of participants


Advisors
1Prof Michael SelgelidDirector of the Centre for Human Bioethics, Monash UniversityAustralia
2Dr. Philippe Calain (chair)Unité de Recherche sur les Enjeux et Pratiques Humanitaires (UREPH), Médecins Sans FrontièresSwitzerland
3Prof. Aisssatoue ToureHead of Immunology Department, Pasteur Institute, DakarSenegal
4Prof. Ross UpshurCanada Research Chair in Primary Care Research; Professor, Department of Family and Community Medicine and Dalla Lana School of Public Health, University of Toronto; former Director of the University of Toronto Joint Centre for Bioethics (2006-2011)Canada
5Prof. Peter SmithProfessor of Tropical Epidemiology, London School of Tropical Medicine and HygieneUnited Kingdom
6Dr. Helen Byomire NdagijeHead of the Drug Information Department in the Ugandan National Drug Authority (NDA)Uganda
7Prof Jeremy FarrarDirector, Wellcome TrustUnited Kingdom
8Prof Ryuichi IdaMember of the Expert Panel on Bioethics (National Bioethics Committee)Japan
9Ms. Jeanine ThomasPatient Safety ChampionUnited States of America
10Dr. Juan Pablo BecaProfessor, Bioethics Center at Universidad del DesarrolloChile
11Pr. Tariq MadaniProfessor of internal medicine and infectious diseasesSaudi Arabia
12Dr. Marion DanisHead, Sect. on Ethics & Health Policy (NIH)United States of America

Resource persons

Dr. Stephan Monroe, CDC, US-FDA
Prof. Luciana Borio, US-FDA
Dr. Frederick Hayden, U Virginia, USA
Dr. Daniel Baush, U.S. Naval Medical Research Unit No.6 Lima, Peru
Twelve Declarations of interest for advisors and four for resource persons were reviewed. No conflict of interest was declared by any of the advisors. Dr Fred Hayden, one of the resource persons, declared that “he and his University have received compensation for his time in reviewing one patent case regarding Zanamivir (GSK) and medicolegal cases involving fatal influenza and delayed use of Oseltamivir (Roche).” It was clarified with Dr Hayden that he had conducted the case reviews as a full faculty member and that he had not received any remuneration for them separate from his faculty. It shall be noted that the resource persons contributed their valuable technical expertise only when requested by the chair.

Media contact:

Gregory Hartl
WHO Department of Communications
Telephone: +41 22 791 44 58
Mobile: +41 79 203 67 15
E-mail: hartlg@who.int

Dienstag, 12. August 2014

Ebola- Nicht getester Impfstoff ist ethisch vertretbar (WHO)

Kommentar:
Die WHO  hat anscheinend den Durchbruch geschafft. Der Einsatz von Medikamenten, die nicht am Menschen erprobt wurden, wird legalisiert. Weiterhin werden offenbar die Versuche an afrikanischen Menschen legalisiert. Wer es bisher noch nicht gehört oder gesehen hat, der sieht es jetzt. Er sieht den offiziellen Krieg gegen Menschen, der unter dem Deckmantel der Sorge um die Gesundheit geführt wird. Es ist ein Krieg der Mächtigen des Geldes gegen das Leben!
Da hört man kein wort über die Beseitigung der mangelhaften hygienischen Zustände in den Krankenhäusern und in den Dörfern und Städten. Kein Wort  ist zu hören über die Notwendigkeit, den Menschen hygienisch einwandfreies Trinkwasser zu Verfügung zu stellen. 
Doch das ist nur die eines Seite. Die afrikanischen Menschen müssen selbst wach werden und  sich Wege erarbeiten, gesundes Wasser und gesunde Nahrungsmittel zu bekommen. Da sind an erster Stelle die Verantwortlichen in den Wasserbetrieben gefordert. Sie müssen den eigenen Beitrag zur Verbesserung der Wasserqualität leisten. Dabei denke ich auch an den Einsatz von  TwinOxide -Lösungen zur Wasseraufbereitung. Ich habe in anderen Blogs dazu recherchiert. TwinOxide-Produkte sind die Mittel zur schnellen Hilfe.
Fazit. Die Menschen in Afrika oder sonst wo auf der Welt können sich nur von den Geißeln der Infektionskrankheiten befreien, wenn sie sich selbst hygienische einwandfreies Wasser zubereiten. Nur die Afrikaner selbst können sich gegen die Machenschaften der profitorientierten Impfindustrie wehren. Sind das Wasser und die Nahrungsmittel gesund, dann sind  Menschen gesund. Die Menschen in Afrika müssen es selbst erkennen: Wasser und Salz, das sind die gesunden Lösungen!
Dr.-Ing. Wolfgang Storch





http://www.ffh.de/news-service/ffh-nachrichten/nController/News/nAction/show/nCategory/topnews/nId/46503/nItem/who-experten-einsatz-nicht-zugelassener-ebola-mittel-vertretbar.html


Kanada bietet noch nicht am Menschen getestes Ebola-Mittel an
Symbolfoto










13.08.2014
Kanada bietet im Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika einen bisher nicht am Menschen getesteten Impfstoff an. Wie der stellvertretende Leiter der kanadischen Gesundheitsbehörde Gregory Taylor nach Angaben lokaler Medien vom Dienstag sagte, könnten schätzungsweise 800 bis 1000 Dosen Impfstoff exportiert werden. Zehn Dosen seien bereits auf Anforderung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen an ein Krankenhaus in Genf versandt worden.
Als erstes afrikanisches Land will Liberia das noch nicht zugelassene Ebola-Mittel «ZMapp» aus den USA einsetzen. Mehrere Dosen des experimentellen Medikaments sollten noch in dieser Woche nach Liberia gebracht und für selbst erkrankte Ärzte verwendet werden, berichtete der US-Sender CNN.
Das Büro von Liberias Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf bestätigte die Angaben am Nachmittag und teilte mit, das Medikament werde voraussichtlich innerhalb der nächsten zwei Tage eintreffen. Es soll demnach zunächst zwei Ärzten verabreicht werden, die sich um einen mit Ebola infizierten Kollegen und andere Erkrankte gekümmert und dabei selbst angesteckt hatten. Die Mediziner Zukunis Ireland and Abraham Borbor hätten ihr schriftliches Einverständnis für die Einnahme von «ZMapp» gegeben, hieß es.
Angesichts der in Westafrika grassierenden Ebola-Epidemie halten Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Einsatz von bisher nicht zugelassenen Arzneimitteln für ethisch vertretbar. Das gab die WHO nach Konsultationen von Medizin-Ethikern in Genf bekannt.
«Das Expertengremium hat Konsens darüber erzielt, dass es ethisch ist, unter den besonderen Umständen dieses Ausbruchs sowie unter Einhaltung bestimmter Bedingungen unerprobte Mittel mit bislang unbekannten Nebenwirkungen als potenzielle Therapie oder zur Vorbeugung anzubieten», heißt es in der WHO-Mitteilung.
In jedem Fall müssten ethische Vorgaben bei der Verabreichung solcher Präparate eingehalten werden, erklärten die WHO-Experten. Dazu gehöre Transparenz bei allen Aspekten der Behandlung der betreffenden Patienten ebenso wie deren auf seriösen Informationen beruhendes Einverständnis, die ärztliche Schweigepflicht gegenüber Dritten und die Respektierung der Würde der Patienten.
Dem Ebola-Ausbruch in Westafrika sind bereits mehr als 1000 Menschen zum Opfer gefallen. Hinreichend erprobte Medikamente gegen Ebola gibt es bislang nicht.

Heißes Wasser und SalzMenschen erhoffen sich Heilung durch dubiose Mittel: Aber so dubios ist das gar nicht!

Heißes Wasser und Salz: Menschen erhoffen sich Heilung durch dubiose Mittel

Kommentar:
So dubios ist das gar nicht! Wasser und Salz sind seit undenklichen Zeiten als Mittel zur Gesundheitsprävention und und Gesunderhaltung bekannt. Und wenn man das Wasser zusätzlich noch mit TwinOxide ( Chlordioxid) behandelt, dann ist es hygienisch einwandfrei. Wasser ist und bleibt die gesunde Lösung!
( W.St.)



http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/reisemedizin/heisses-wasser-und-salz-menschen-erhoffen-sich-heilung-durch-dubiose-mittel_id_4053265.html

Die Menschen misstrauen den weiß vermummten Helfern.

dpa/Ahmed JallanzoDie Menschen misstrauen den weiß vermummten Helfern.
Mit Nigeria ist mittlerweile auch das bevölkerungsreichste Land Afrikas von der grassierenden Ebola-Epidemie betroffen. Die Behörden versuchen, das Virus einzudämmen - auch die Kirche hilft mit. Aber viele Menschen vertrauen lieber Wundermitteln wie heißem Salzwasser.
Was Nigeria mit den anderen betroffenen Ländern gemeinsam hat, ist vor allem der Glaube an traditionelle Heiler, Wunderkuren und Zaubermittel.Den Ärzten und Pflegern in ihren futuristischen Schutzanzügen stehen die Bürger vielerorts skeptisch gegenüber. Das macht den Kampf gegen die Seuche noch schwerer. Hoffnungsfroh stürzten sich denn auch Tausende auf die „magische Verordnung“ des lokalen Königs von Igala, der vor wenigen Tagen als Vorbeugung und zur Immunisierung gegen Ebola folgendes vorschlug: Man nehme eine Prise Salz, gebe sie in 15 Liter Wasser und nehme dann ein Bad darin. Die Rezeptur wurde über lokale Radio- und Fernsehsender sowie über Twitter verbreitet.
Aus Liberia melden Augenzeugen ebenfalls, dass sich heißes Salzwasser zur Ebola-Bekämpfung großer Beliebtheit erfreut. „Leute, bitte glaubt diese Gerüchte nicht und erzählt sie nicht weiter, weil ihr sonst dabei helft, Lügen zu verbreiten“, warnte der katholische Pfarrer Ambrose Kroma.
WHO greift zu ungewöhnlichen Mitteln
Bislang gibt es weder einen Impfstoff noch ein Heilmittel gegen Ebola. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) prüft angesichts der Epidemie den Einsatz experimenteller Wirkstoffe. Dazu haben von der WHO beauftragte Medizin-Ethiker am Montag Beratungen zum Einsatz von Präparaten aufgenommen, die noch nicht hinreichend in klinischen Versuchen getestet und daher nicht zugelassen sind. Erste Ergebnisse sollten am Dienstag bei einer Pressekonferenz vorgestellt werden.  
Die WHO hatte am Freitag wegen des Ebola-Ausbruchs den[Internationalen Gesundheitsnotstandausgerufen. Damit kann die Organisation nun zu außerordentlichen Maßnahmen greifen, um die Epidemie einzudämmen. Möglich wäre nach Einschätzung von Experten, dass die WHO denEinsatz von Mittelngutheißt, die zum Beispiel in US-Labors noch in einer frühen Entwicklungsphase sind. „Wir haben hier eine Krankheit mit hoher Sterberate, ohne dass es eine bewährte Behandlung oder Impfung gibt“, erklärte dazu in der zurückliegenden Woche die Stellvertretende WHO-Generaldirektorin Marie-Paule Kieny.
Die Ethiker müssten einschätzen, was für Ärzte in dieser Situation verantwortbar ist. Zwei aus den USA stammendeEbola-Patientensowie ein Spanier waren mit dem Mittel „ZMapp“ behandelt worden. Dieses war zuvor an Affen, noch nicht aber in den üblichen klinischen Testreihen erprobt worden. 
Ärzte-Streik in Nigeria
Als wohl größtes Problem könnte sich aber ein Ärzte-Streik erweisen, der das Gesundheitssystem schon seit fünf Wochen weitgehend lahmlegt. Das medizinische Personal fordert bessere Arbeitsbedingungen. Aber auch wenn der Ausstand beendet werde, seien viele nicht bereit, mit Ebola-Patienten in Kontakt zu kommen, so die Behörden. 
Einer der Hauptgründe ist, dass es in Nigeria keine gesetzliche Lebensversicherung für Krankenhauspersonal gibt. „Jeder Gesundheitsarbeiter, der mit einem Ebola-Kranken zu tun hat, riskiert sein Leben - und das seiner Familie“, teilte die Ärztevereinigung NMA zuletzt mit. In Westafrika seien an dem Virus bereits 61 Ärzte gestorben. „Wir müssen die Sicherheit haben, dass unsere Familien versorgt sind, falls uns etwa zustößt.




Ebola könnte auch nach Deutschland gelangen

Die Ebola breitet sich in Westafrika aus, damit steigt die Gefahr, dass Reisende die Krankheit auch nach Deutschland bringen. Doch die Experten vom Robert-Koch-Institut in Berlin geben sich gelassen.
„Wir sind aber hier in Deutschland gut gerüstet. Wir haben gute Diagnostik, wir haben gute klinische Versorgung, wir haben Möglichkeiten, zu isolieren oder Kontaktpersonen in Quarantäne zu stellen. Es könnte zu einzelnen Infektionen kommen. Aber wir sind so gut vorbereitet, wie man, glaube ich, vorbereitet sein kann.“
Ebola durch Hautkontakt übertragen und verläuft in den meisten Fällen tödlich. Bislang gibt es nur Medikamente im Experimentierstadium, die nur an Menschenaffen getestet wurden. Es ist völlig unklar, ob sie wirken.
„Das ist halt ein ganz frühes Stadium eines potenziellen Mittels. Aber es gibt sehr viele Mittel, die dann nicht die Erwartungen erfüllt haben. Es ist einfach zu früh. Und es sind auch keine, meines Wissens keine großen Mengen verfügbar, mit denen jetzt eine große Zahl von Patienten behandelt werden könnte. Falls es denn überhaupt wirksam ist. Es ist einfach zu früh.“
Das Robert-Koch-Institut und die Weltgesundheitsorganisation gehen davon aus, dass die Epidemie noch Monate andauern wird. Bislang sind etwa 1000 Menschen vor allem in Westafrika an der Krankheit verstorben.