Mittwoch, 16. November 2016

Wie Sauerstoffradikale vor schwerer Malaria schützen können



Wie Sauerstoffradikale vor schwerer Malaria schützen können

15.11.2016
Wissenschaftlern am Universitätsklinikum Heidelberg und am Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) ist es gelungen, die Schutzmechanismen vor schwerer Malaria aufzuklären und gezielt in Gang zu setzen. Eine entscheidende Rolle spielen dabei offensichtlich Sauerstoffradikale in den roten Blutzellen: Durch einen höheren Anteil an diesen aggressiven Molekülen konnten die Wissenschaftler in Mäusen die Entwicklung einer schweren Malaria bremsen.
Bei der schweren Malaria, ausgelöst durch den Parasiten Plasmodium falciparum, kommt es zu gefährlichen Durchblutungsstörungen und neurologischen Komplikationen. Die Malaria-Parasiten (Plasmodien) gelangen über den Stich einer infizierten Anopheles-Mücke in den Menschen, wo sie sich zunächst in den Leberzellen vermehren und dann die roten Blutkörperchen befallen. In diesen Zellen vermehren sie sich erneut und zerstören sie schließlich.


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Malaria wird durch den Stich einer infizierten Anopheles-Mücke übertragen.
cdc/James Gathany

Das Aufplatzen der Blutzellen verursacht die charakteristischen Fieberschübe und die Blutarmut. Die neurologischen Komplikationen bei schwerer Malaria, wie Lähmungen, Krämpfe und schwere Gehirnschäden, kommen dadurch zustande, dass der Erreger spezielle Haftproteine ausbildet, die dafür sorgen, dass die roten Blutkörperchen an den Gefäßwänden haften bleiben und nicht aus dem Verkehr gezogen werden können. Eigens dafür etabliert der Parasit ein Transportsystem in der Blutzelle. Die Folge: Kleinere Blutgefäße verschließen und entzünden sich, Teile des Nervensystems werden nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt.
Die Rolle von Hämoglobinen bei schwerer Malaria

„Diese Fähigkeit der Parasiten, die roten Blutkörperchen an die Gefäßwände anzuheften, ist ein Schlüsselmechanismus der schweren Malaria“, erklärt Prof. Dr. Michael Lanzer, DZIF-Wissenschaftler am Universitätsklinikum Heidelberg. Bereits 2011 konnte Lanzers Arbeitsgruppe diesen Mechanismus grundlegend aufklären. Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass Patienten mit der in Afrika häufigen Sichelzellanämie keine schwere Malaria entwickelten.
Damit hatten die Forscher den Hinweis, dass die für diese Krankheit charakteristische erbliche Veränderung des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin eine Rolle spielen könnte. In ihren Versuchen zeigten die Heidelberger Forscher, dass ein Abbauprodukt des Hämoglobins, das sog. Ferryl-Hämoglobin, den Transport der speziellen Haftproteine stört und damit letztlich auch die Bindung der roten Blutkörperchen an die Gefäßwände.
Ferryl-Hämoglobin ist ein irreversibel geschädigtes, chemisch verändertes Hämoglobin, das keinen Sauerstoff mehr binden kann. Es wird bei der Sichelzellanämie in größerer Menge gebildet, weil die dort vorkommenden Hämoglobin-Varianten weniger stabil sind.

Sauerstoffradikale können den Schutzmechanismus auslösen
„Uns interessierte nun natürlich, ob und wie man diesen Schutzmechanismus künstlich auslösen kann“, erklärt Lanzer. In ihrer aktuellen Studie zeigen die Forscher, dass aggressive Sauerstoffmoleküle, auch bekannt als Sauerstoffradikale, eine entscheidende Rolle in diesen Prozessen spielen. Sie behandelten Mäuse vor einer Infektion mit dem Nahrungsergänzungsmittel Menadion, das zur Bildung von Sauerstoffradikalen führt.
Die Folge: Die Entwicklung der schweren Malaria wurde abgeschwächt. „Offenbar kann ein Überschuss an Sauerstoffradikalen in den infizierten Zellen auch das stabilere Hämoglobin schädigen; in der Folge entsteht das Abbauprodukt Ferryl-Hämoglobin, das die beschriebene Schutzwirkung vor schwerer Malaria auslöst“, erklärt Lanzer. Damit ähnelt Menadion in seiner Wirkweise der des Sichelzellhämoglobins.
Konsequenzen für die medizinische Forschung
Diese neue Erkenntnis hat Konsequenzen für die Entwicklung von Präventionsstrategien. „Es könnte möglich sein, auf dieser Basis einen Wirkstoff zu entwickeln, der die Erythrozyten so verändert, dass ein Transport der Haftproteine an die Gefäßwände und die anschließende Festsetzung der Erythrozyten mit den bekannten fatalen Folgen ausbleibt“, hofft Lanzer. Die ersten Studien dazu wurden auch von der Bill und Melinda Gates Stiftung unterstützt.
Publikation
Cyrklaff M et al
Oxidative insult can induce malaria-protective trait of sickle and foetal erythrocytes
Nature Communications 7:13401 (2016). Doi: 10.1038/NCOMMS13401
Mehr zum Mechanismus finden Sie hier:
Cyrklaff M et al: Hemoglobins S and C interfere with Actin Remodeling in Plasmodium falciparum-Infected Erythrocytes:
In: Science 2011. DOI: 10.1126/science.1213775


Sonntag, 18. September 2016

Zwölf Milliarden Euro für eine gesündere Welt

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2016-09/bill-gates-globaler-fonds-malaria-tuberkulose-hiv-aids

Globaler Fonds:Zwölf Milliarden Euro für eine gesündere Welt

Zika und Ebola beherrschen die Schlagzeilen, doch an Aids, Malaria und Tuberkulose erkranken viel mehr Menschen. Für ihre Bekämpfung gibt es jetzt frisches Geld.

Donnerstag, 8. September 2016

Malaria-Rundschläge gegen den Erreger





http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=65020

Malaria: Rundumschlag gegen Erreger
 
Forscher haben potenzielle Arzneistoffkandidaten einer neuen Substanzklasse gegen Plasmodium falciparum, den Erreger der Malaria tropica, entdeckt. Wie das Team um Professor Dr. Stuart Schreiber vom Broad Institute in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts in «Nature» berichtet, haben sie nach einem Screening von mehr als 100.000 Molekülen einige entdeckt, die zwei Kriterien erfüllen: Einerseits verfügen sie über einen neuen Wirkmechanismus gegen Plasmodien, andererseits wirken sie, im Gegensatz zu den bereits verfügbaren Malariamedikamenten, in mehreren Entwicklungsstadien des Erregers. Die neuen Substanzen sind sowohl in der Leberphase als auch in der Blutphase wirksam. Hinzu kommt, dass auch die Übertragung von Mensch auf Anopheles-Mücke gehemmt wird. Damit könnten die potenziellen neuen Wirkstoffe zur Prophylaxe und zur Behandlung von Malaria eingesetzt werden.

Chemisch betrachtet handelt es sich bei den Molekülen um bizyklische Azetidine. Als Wirkmechanismus machten die Wissenschaftler die Blockade der Phenylalanin-tRNA-Synthetase aus. Dieses Enzym benötigen die Plasmodien für die Proteinsynthese.

Bei Versuchen mit Mäusen gelang es mithilfe der neuen Substanzen, die Malariaerreger in den verschiedenen Stadien ihres Lebenszyklus «auszurotten». Positiv war ferner, dass dazu nur eine einzige Gabe in niedriger Dosis notwendig war. Aufgrund der Wirksamkeit in verschiedenen Lebensphasen des Erregers rechnen die Wissenschaftler nicht damit, dass die neuen Substanzen ein Resistenzproblem mit sich bringen. Sie gehen davon aus, dass ihre Ergebnisse und weitere Studien schließlich zur Entwicklung neuer Malariamedikamente führen werden. (ss)

DOI: 10.1038/nature19804

07.09.2016 l PZ
Foto: Fotolia/viperagp
 

rotz Fortschritt: Afrika bleibt Malaria-Brennpunkt
 
Alle zwei Minuten stirbt in Afrika ein Kind an Malaria. Die Infektionskrankheit verursacht jeden vierten Tod südlich der Sahara. Besonders für Kleinkinder ist der Parasit lebensgefährlich. Das berichtet die Nachrichtenagentur anlässlich des Welt-Malariatags am 25. April.

90 Prozent der weltweit fast 440.000 Malaria-Todesfälle im Jahr 2015 geschahen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Afrika. Auch 88 Prozent der 200 Millionen neuen Malariainfektionen weltweit wurden dort registriert. Es gebe mehrere Gründe, weshalb es den Kontinent besonders hart trifft. In Afrika werde Malaria vor allem durch den Parasiten Plasmodien falciparum übertragen, der die gefährlichste Form der Infektionskrankheit verursacht und die längste Überlebensdauer aller Malaria-Parasiten hat. Dazu komme das tropische Klima, unzulängliche Gesundheitsversorgung und weit verbreitete Armut.

Es bestehe eine direkte Verbindung zwischen Malaria, Armut und Ernährung – ein regelrechter Teufelskreis, sagt Marie-Reine Fabry, Malaria-Expertin des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (Unicef) im Senegal. Malaria betrifft vor allem Menschen, die auf dem Land in schlecht gebauten Häusern leben, die nur wenig Schutz vor Anopheles-Mücken bieten. Wer zusätzlich aufgrund mangelhafter Ernährung über ein geschwächtes Immunsystem verfüge, habe geringere Chancen, sich gegen eine Infektion zu wehren.

Malaria schaffe auch neue Armut. Wer an Malaria erkrankt, kostet der Familie viel Geld: Ausgaben für Medikamente und Arztbesuche, kombiniert mit Einkommensausfall. Viele afrikanische Familien geben nach Angaben der Johns Hopkins Universität in Baltimore ein Drittel ihres Haushaltseinkommens für die Behandlung von Malaria aus. Auch für Regierungen sei die Krankheit kostspielig. Sie zahlen für Prävention, Medikamente und Aufklärungskampagnen, während sich Wirtschaftswachstum und wirtschaftliche Entwicklung verlangsamen. Dazu gebe es ständig neue Herausforderungen im Kampf gegen Malaria. Die sich schnell entwickelnden Resistenzen der Mücken gegen Insektizide und der Erreger gegen gängige Medikamente seien ein Problem, erklärt Tiaan de Jager, Malaria-Experte der südafrikanischen Universität Pretoria.

So schlimm die Daten wirken: Die langfristige Entwicklung gibt Anlass zu Hoffnung, selbst in Afrika. Immer weniger Menschen weltweit erkranken und sterben an Malaria. Ein Großteil der betroffenen Länder hat nach Angaben der WHO die Zahl der Neuerkrankungen von 2000 bis 2015 um mindestens die Hälfte senken können. «Seit Beginn dieses Jahrhunderts haben Investitionen in Malariavorsorge und -behandlung über sechs Millionen Todesfälle verhindert», sagte WHO-Generaldirektorin Margaret Chan.

Auch in Afrika sanken die Todeszahlen seit 2000 um 66 Prozent. Mittlerweile schlafen mehr als die Hälfte aller Menschen südlich der Sahara unter mit Insektiziden behandelten Moskitonetzen. Im Jahr 2000 waren es gerade mal 2 Prozent. Besonders im südlichen Teil des Kontinents sieht die WHO enorme Fortschritte. Südafrika, Namibia, Botsuana und Swasiland seien auf dem Weg, die Krankheit bis 2020 auszumerzen. Die Inselstaaten Mauritius und Seychellen haben Malaria bereits besiegt. Auch auf den westafrikanischen Inseln São Tomé, Príncipe und Kap Verde gebe es nur noch wenige Neuinfektionen.

West- und Zentralafrika bleiben jedoch Brennpunkte. Nigeria ist mit schätzungsweise 100 Millionen Infektionen und 300.000 Toten pro Jahr das am schlimmsten von Malaria betroffene Land der Welt. Zusammen mit der Demokratischen Republik Kongo, ist Nigeria für 35 Prozent aller Malariatodesfälle verantwortlich. Und der Stich der Anopheles-Mücke kommt weiterhin oft einem Todesurteil gleich.

19.04.2016 l dpa
Foto: Fotolia/Duarte
 

WHO fordert mehr Geld für Kampf gegen Malaria
 
Beachtliche Erfolge im Kampf gegen eine der schlimmsten Infektionskrankheiten: Die globale Sterberate durch Malaria ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit dem Jahr 2000 um 60 Prozent zurückgegangen. In Afrika sank sie sogar um 66 Prozent und bei den dortigen Kindern unter fünf Jahren um 71 Prozent, berichtete heute die WHO aus Anlass des Welt-Malaria-Tages. Für weitergehende Erfolge im Kampf gegen die Krankheit müsse aber erheblich mehr Geld bereitgestellt werden.

Möglich wurde das demnach unter anderem durch verstärkte Vorbeugemaßnahmen wie Moskitonetze und flächendeckende Sprühaktionen gegen Anopheles-Mücken, die die Malaria übertragen. Ungeachtet aller Fortschritte seien aber mehr Anstrengungen zur Eindämmung der folgenschweren Infektionskrankheit nötig, forderte Pedro Alonso, der Direktor des Malaria-Programms der UN-Sonderorganisation. Denn immer noch seien rund 3,2 Milliarden Menschen, fast die Hälfte der Weltbevölkerung, dem Risiko einer Malaria-Infektion ausgesetzt. Allein im vergangenen Jahr wurden in 95 Ländern 214 Millionen neue Ansteckungen registriert, über 400.000 Menschen starben.

Die WHO sei aber zuversichtlich, dass die Malaria bis zum Jahr 2030 in mindestens 35 Ländern ausgemerzt sein wird, erklärte Alonso. Darunter in sechs Staaten auf dem afrikanischen Kontinent, der am schwersten unter der Infektionskrankheit leidet. Dieses Ziel sei «ehrgeizig, aber erreichbar». Die WHO hat 2015 eine globale Strategie zur Malaria-Bekämpfung für die Jahre 2016 bis 2030 beschlossen. Im zurückliegenden Jahr habe es in den 54 Staaten der europäischen WHO-Region zum ersten Mal keine Malaria-Ansteckungen im eigenen Land mehr gegeben, teilte die WHO mit. 20 Jahre zuvor seien in Staaten dieser Region noch rund 90.000 Menschen mit Malaria infiziert worden.

Zur Europa-Region der WHO gehören auch Länder, die geografisch außerhalb des Kontinents liegen wie Israel oder Usbekistan. Noch vor sieben Jahrzehnten war Malaria in Südeuropa laut WHO eine endemische Krankheit, besonders betroffen seien der Balkan, Italien, Griechenland und Portugal gewesen. Außerhalb der Europa-Region haben 2014 laut WHO weitere acht Länder «null Fälle» von lokalen Malaria-Infektionen gemeldet, unter ihnen Argentinien, Sri Lanka und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Über die Zielstellungen bis 2030 hinaus können wesentliche Erfolge bei der Malaria-Bekämpfung nach Einschätzung Alonsos wahrscheinlich nur noch mit neuen Mitteln und Technologien erreicht werden, die bisher nicht zur Verfügung stünden. Grund zur Hoffnung böten Zwischenergebnisse jüngster Forschungen für einen Malaria-Impfstoff.  Dazu habe die WHO für 2016 eine Reihe von Pilotprojekten in mehreren afrikanischen Ländern empfohlen. Laut Alonso müssen zur Erreichung der WHO-Ziele die weltweiten jährlichen Aufwendungen dafür von derzeit 2,5 Milliarden auf 8,7 Milliarden Dollar (7,75 Milliarden Euro) gesteigert werden.

25.04.2016 l dpa
Foto: Fotolia/Kotoyamagami
 



Mittwoch, 13. Januar 2016

Malaria- Was ist Gesundheit-Telomerase


Wer sich für die Möglichkeiten interessiert, Malaria und andere schwere Krankheiten zu besiegen, der stöbere einfach in dem Blog herum:
was-ist-gesundheit.blogspot.de

Mittwoch, 6. Januar 2016

Wir können die Malaria nur besiegen, wenn wir den Hunger und den Durst besiegen

Wir können den Hunger nur besiegen, wenn wir auch Malaria bekämpfen « Blog | BASF Creatorspace

Wir können den Hunger nur besiegen, wenn wir auch Malaria bekämpfen

Vice President Global Public Health, BASF SE



Werfen wir also einen Blick darauf, wie Hunger und Gesundheit miteinander verbunden sind. Es ist eine schreckliche Ironie, dass Bauern selbst etwa die Hälfte der unterernährten Bevölkerung der Erde ausmachen. Kleinbäuerliche Gemeinschaften überleben oft auf kleinen Parzellen in Gebieten, wo Krankheiten wie Malaria endemisch sind. Die Menschen in diesen Regionen leiden unter bis zu fünf Malariaepidemien pro Jahr. Die Auswirkungen eines schlechten Gesundheitszustands sind verheerend: In kritischen Zeiten des landwirtschaftlichen Zyklus geht die Zeit zum Pflanzen, Pflegen und Ernten verloren und führt nicht nur zu Einkommensverlusten, sondern auch dazu, dass man sich und seine Familie nicht selbst ernähren kann. Untersuchungen in einigen endemischen Ländern zeigen, dass von Malaria geplagte Kleinbauern bis zu 22 Tage Arbeit durch Krankheit verlieren und nur 40 Prozent ihrer Ernte einbringen.
Der Kampf gegen den Hunger muss daher Hand in Hand gehen mit der Bekämpfung von Krankheiten wie Malaria. Dieser vernetzte Ansatz ist die Grundlage der Ziele nachhaltiger Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen. Keines der 17 Kernziele kann isoliert angegangen werden. Man muss sie wie ein Getriebe sehen, in dem die Einzelteile zusammen funktionieren. Wenn eines der Ziele nicht erreicht wird, wird keines erreicht. Umgekehrt bedeutet Fortschritt in einem Bereich auch Fortschritt in anderen Bereichen.
Global, regional, and national age–sex specific all-cause and cause-specific mortality for 240 causes of death, 1990–2013: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2013 - The Lancet

Global, regional, and national age–sex specific all-cause and cause-specific mortality for 240 causes of death, 1990–2013: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2013


Summary

Background

Up-to-date evidence on levels and trends for age-sex-specific all-cause and cause-specific mortality is essential for the formation of global, regional, and national health policies. In the Global Burden of Disease Study 2013 (GBD 2013) we estimated yearly deaths for 188 countries between 1990, and 2013. We used the results to assess whether there is epidemiological convergence across countries

Interpretation

For most countries, the general pattern of reductions in age-sex specific mortality has been associated with a progressive shift towards a larger share of the remaining deaths caused by non-communicable disease and injuries. Assessing epidemiological convergence across countries depends on whether an absolute or relative measure of inequality is used. Nevertheless, age-standardised death rates for seven substantial causes are increasing, suggesting the potential for reversals in some countries. Important gaps exist in the empirical data for cause of death estimates for some countries; for example, no national data for India are available for the past decade.
Large image of Figure 2.

Montag, 21. Dezember 2015

Trinkwasser für Kamerun- Hach-Lange-Gesegnete Weihnachten

Lieber Herr Storch,
das neue Jahr lässt nicht mehr lange auf sich warten und wir blicken auf ein spannendes Jahr 2015 zurück. Wir möchten uns bei Ihnen für die Zusammenarbeit im Jahr 2015 bedanken und freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit im neuen Jahr.
Gute Nachrichten von unserem Trinkwasserprojekt in Kamerun
Das Samaccol Binshua College in Kamerun wird von mehr als 200 Schulkindern besucht. Viele von ihnen sind in der Vergangenheit vor allem aufgrund der schlechten Trinkwasserversorgung immer wieder erkrankt. Mit Ihrer Hilfe und gemeinsam mit den Ingenieuren ohne Grenzen war es uns möglich, für diese Schule eine komplette Regenwasserauffanganlage zur Versorgung in der regenarmen Zeit zu bauen. Schulungen zur regelmäßigen Prüfung der Trinkwasserqualität helfen dabei, auch für die kommenden Jahre die Versorgung sicherzustellen. Die Anlage wurde im Frühjahr 2015 fertiggestellt und versorgt seitdem die gesamte Schule mit Trinkwasser.
Dafür ein herzliches Dankeschön an alle, die uns dabei geholfen haben, die Aktion in die Tat umzusetzen. 

Gemeinsam mit meinen Hach Kollegen wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie eine gesegnete Weihnachtszeit und einen erfolgreichen Start in das neue Jahr.
Mit freundlichen Grüßen
Toon Streppel
Senior Director Sales & Service Hach Deutschland
PS: Downloaden Sie hier die kostenlosen Wandkalender 2016,geeignet für den Druck im A3 oder A4-Format.

Freitag, 18. Dezember 2015

Moringa -Der essbare Wunderbaum



Wir haben lange gesucht und Moringa Olifeira gefunden:
Es ist zu vermuten, dass diese Pflanze auch bei Malaria-Erkrankungen hilfreich sein könnte.
Sehen Sie sich die Erfahrungsberichte an.
Weitere Informationen finden Sie bei_
http://moringagarden.eu/5D-wasser

und im Buch von Barbara Simonsohn " Moringa - Der essbare Wunderbaum.

Dienstag, 30. Juni 2015

Malaria: Warum wir einen Impfstoff brauchen

http://www.mpiib-berlin.mpg.de/12227/research_report_427432?c=6215



Malaria: Warum wir einen Impfstoff brauchen

Malaria: Why we need a vaccine

Autoren

Matuschewski, Kai

Abteilungen

Parasitologie ()MPI für Infektionsbiologie, Berlin
An Malaria erkranken jährlich mehr als 300 Millionen Menschen, etwa 1 - 2 Millionen Kinder sterben daran. Maßnahmen, den Überträger der Krankheit zu bekämpfen (Vektorkontrollprogramme), und imprägnierte Bettnetze können Malaria eindämmen, zeigen in Afrika jedoch nicht die gewünschte Wirkung. Eine Impfung wird daher dringend benötigt. Da sich der Erreger dem Immunsystem weitgehend entzieht, müssen gegen die Malaria völlig neue Wege der Immunisierung beschritten werden.
Malaria infects more than 300 million people and kills about 1 - 2 million children annually. Vector control programs and impregnated bednets limit the spread of malaria, but are not effective in eliminating the disease in Africa. Therefore, a vaccine is urgently needed. Since the pathogen constantly hides from the host immune system, scientists need to design innovative immunization strategies.

Malaria: Einzellige Blutparasiten aus den Tropen

Die weibliche <i>Anopheles</i>-Mücke (hier: <i>Anopheles albimanus</i>) überträgt den Malaria-Erreger, den Parasiten <i>Plasmodium</i>, auf den MenschBild vergrößern
Die weibliche Anopheles-Mücke (hier:Anopheles albimanus) überträgt den Malaria-Erreger, den Parasiten Pl ...[mehr]
Malaria bleibt auch in der heutigen Zeit die bedeutendste, durch Mücken übertragene Infektionskrankheit. 40% der Weltbevölkerung lebt in Malaria-Endemiegebieten, und hunderte Millionen Menschen erkranken jedes Jahr durch den nächtlichen Stich eines Weibchens der Anopheles-Mücke, das auf der Suche nach einer Blutkapillare mehrere Dutzend Parasiten des GenusPlasmodium (Erreger aus der Gruppe der Sporentierchen) unter die Haut injiziert (Abb. 1). Plasmodium falciparum ist der mit Abstand gefährlichste der fünf humanpathogenen Malaria-Erreger. Schätzungen gehen davon aus, dass jedes Jahr etwa 1 - 2 Millionen Kinder an Malaria sterben [1] - das bedeutet: jede Minute ein Kind. Besonders stark betroffen sind Kleinkinder in Subsahara-Afrika, wo die Malaria die soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Landes grundlegend blockiert [2]. Wieso haben wir es bis ins 21. Jahrhundert immer noch nicht geschafft, diese weiter fortwährende humane Katastrophe wirkungsvoll einzudämmen?

Ein Erkranken an Malaria ist nur über kurze Zeiträume kontrollierbar

Die charakteristischen Krankheitssymptome, nämlich periodische Fieber- und Kälte-Schübe, werden durch die Plasmodien, einzellige eukaryontische Erreger im Blut, ausgelöst. Plasmodium hat die einzigartige Fähigkeit entwickelt, sich in den roten Blutzellen zu vermehren. Dies funktioniert für den Erreger problemlos, weil rote Blutzellen terminal differenzierte Zellen ohne Organellen sind und über keinerlei Antigenpräsentation verfügen. Gegen diese Stadien wirken unsere Medikamente, die wir bei einem Tropenaufenthalt als Dauerbehandlung einnehmen, um so wirkungsvoll einen Ausbruch der Krankheit zu verhindern. Das funktioniert verlässlich aber nur bei einem kurzen Besuch. Bei einem Daueraufenthalt muss dagegen auf andere Schutzmechanismen zurückgegriffen werden, nicht zuletzt wegen möglicher Nebenwirkungen bei einer Dauermedikation.
Seit der Aufklärung des Parasiten-Lebenszyklus durch Ronald Ross vor über hundert Jahren haben Vektorkontrollprogramme und persönlicher Mosquito-Schutz wesentlich zur Vertreibung der Malaria aus vielen Teilen der Welt, etwa im Mittelmeerraum und in einigen Teilen Süd-Ostasiens, beigetragen. Heute stehen uns eine Reihe von Interventions-Maßnahmen zur Verfügung: Insektizide, etwa Deltamethrin und Carbemate, die das Trichlor-bis-(chlorphenyl)-ethan, unter dem Kürzel DDT in Verruf geraten, wirkungsvoll ersetzen, gelten immer noch als die mit Abstand wirkungsvollste Waffe zur Bekämpfung der Malaria. Mit Pyrethroiden imprägnierte Bettnetze bieten einen zusätzlichen Expositionsschutz, der die Zahl der Neuinfektionen nachhaltig reduziert. Und ein klinischer Verdacht auf Malaria lässt sich diagnostisch absichern durch einen erfahrenen Mikroskopiker, der einen Giemsa-gefärbten Blutausstrich durchmustert.

Kombinationspräparate und Insektizide halten die Ausbreitung der Malaria in Schach

In der Therapie haben sich inzwischen Kombinationspräparate bewährt, die alle das Naturprodukt Artemisinin enthalten, das aus einer chinesischen Heilpflanze, einem Beifuß-Gewächs, gewonnen wird. Diese Artemisinin-basierten Kombinationstherapien sind heute ein zuverlässiger Partner in der Therapie der schweren Malaria. Leider wächst die Pflanze zu langsam für die dringend benötigten Mengen; Plantagenbesitzer haben ihre Auftragsbücher schon auf Jahre im Voraus gefüllt. Und die ersten Hinweise auf Therapieversagen, eventuell hervorgerufen durch resistente Parasiten-Stämme, sind äußerst Besorgnis erregende Alarmzeichen, die eine enorme Malariawelle ankündigen könnten [3]. Ein andere dramatische Entwicklung ist vor ein paar Jahren auch erstmals in der Malariatherapie aufgetreten: Wirkungslose oder unterdosierte Plagiate westlicher Medikamente werden im großen Maßstab in China, Indien und Nigeria hergestellt und sind für den Laien nicht unterscheidbar von den wirkungsvollen Originalsubstanzen. Die Dunkelziffer der betroffenen Opfer ist, ebenso wie bei Diabetes und anderen Krankheiten, nicht abschätzbar.
Bekommen wir denn die Malaria unter bestmöglichen Bedingungen in den Griff? Historische Beispiele sind Sri Lanka und Zanzibar – tropische Inseln, auf denen vor 50 Jahren innerhalb weniger Jahre die Zahl der Malariafälle auf ein paar hundert zurückgedrängt wurde. Während auf Sri Lanka die Eliminationsphase über viele Jahre stabil war, gelang dies auf Zanzibar nicht. Die Vektorbiologie und die Populationsdynamik der Anopheles Mücken und Plasmodium Parasiten sind in Afrika eine ganz andere und erschweren eine wirkungsvolle Eliminierung um ein Vielfaches. Diese Besorgnis zeichnet sich auch aktuell in Bioko, einer Insel im Golf von Kamerun, ab. Seit der Erdölförderung vor 6 Jahren hat das Land Äquatorial-Guinea einen ökonomischen Sprung nach oben erlebt und steht mittlerweile in der Weltbank-Statistik knapp hinter Deutschland. Auf der Insel, die gerade mal so lang wie Sylt ist und so viele Einwohner wie Heidelberg hat, wurde über Jahre durch die Marathon-Ölkompanie ein nahezu perfektes Malaria-Kontrollprogramm, das in dieser Form nirgendwo auf dem Kontinent finanzierbar gewesen wäre, durchgeführt - mit jedoch überraschend nur mäßigem Erfolg [4]. Dank der massiv und flächendeckend eingesetzten Insektizide und der begleitenden Maßnahmen, unter anderem freie Medikamenten- und Bettnetz-Versorgung, gingen die Malariafälle und die Zahl der infizierten Mücken zwar deutlich zurück, pendelten sich aber auch nach vier Jahren noch auf ein erstaunlich hohes Niveau ein. Noch immer erkrankt jeder Fünfte auf Bioko an Malaria. Die Experten sind ratlos, was sie noch verbessern können.

Schützende Immunmechanismen und Antigene der Malaria sind immer noch unbekannt

Obwohl auf den Inseln und an den Küsten Afrikas erste Erfolge der Interventionsprogramme gegen die Malaria sichtbar werden, setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass Malaria in Afrika vielleicht doch nur mit der zuverlässigsten Waffe der Mediziner in den Griff zu bekommen ist: mit einer Impfung. Und: Impfprogramme funktionieren in Afrika. Im Rahmen der so genannten expanded pediatric immunization (EPI) Programme werden Kinder auch in Afrika häufig flächendeckend gegen die Kinderkrankheiten, aber auch gegen Hepatitis B und Gelbfieber geimpft. Um es aber gleich vorweg zu nehmen: Es gibt keine sichere, andauernde und vor allem bezahlbare Impfung gegen Malaria. Sie ist noch nicht einmal in Sichtweite, sondern wahrscheinlich noch Jahrzehnte entfernt. Überhaupt ist eine Entwicklung von Vakzinen gegen irgendeinen echten Parasiten, wie eben beispielsweise Plasmodien, sehr schwer: es gibt zurzeit keinerlei Impfstoffe. Denn Parasiten beherrschen ihr Spiel nahezu perfekt, dem Immunsystem immer wieder zu entwischen. Sie haben vielfältige Mechanismen entwickelt, beispielsweise Antigenvariation und alternative Formen im Lebenszyklus, um sich einer schützenden Immunantwort des Wirts zu entziehen und können so oft viele Jahre in ihm wachsen und sich vermehren. Unsere bekannten Impfstoffe, beispielsweise gegen Viruserkrankungen, sind der Natur abgeschaut und schützen vor akuten Infektionen, die, wenn sie einmal überstanden sind, einen dauerhaften Schutz gegen Re-Infektionen auslösen. In Malariagebieten hingegen baut der Mensch erst über viele Jahre hinweg einen partiellen und nur kurzlebigen Abwehrschirm auf, der sich nicht gegen die Parasiten richtet, sondern nur vor dem Krankheitsverlauf (der Pathologie des Parasiten) schützt. Um dies zu erreichen, muss ein Kind aber viele Dutzend Neuinfektionen durchmachen. Bislang sind bedauerlicherweise schützende Immunmechanismen und vor allem Antigene der Malaria nahezu unbekannt. Selbst wenn schützende Antigene eines Tages entschlüsselt würden, würde eine Immunisierung viel zu viele Injektionen erfordern, bis ein Immunschutz gewährleistet ist. Deswegen müssen die Malariaforscher völlig neue Wege gehen, mit dem Anspruch, die Natur noch zu überbieten.

Erster Lichtblick: Kombipräparat mit Hepatitis B Impfstoff und neue gentechnische Ansätze

Die rasterelektronenmikroskopische Aufnahme zeigt einen <i>Plasmodium</i>-Sporozoiten auf einer Leberzelle. Sporozoiten werden von <i>Anopheles</i>-StBild vergrößern
Die rasterelektronenmikroskopische Aufnahme zeigt einen Plasmodium-Sporozoiten auf einer Leberzelle. Sporozoiten werden ... [mehr]
Am weitesten fortgeschritten ist ein rekombinanter Impfstoff, der von der Firma GlaxoSmithKline Biologicals hergestellt wird und der auf dem pädiatrischen Hepatitis B Impfstoff basiert. Die Idee ist faszinierend: Die erfolgreiche und sichere Impfung gegen das Virus kann nämlich genutzt werden, um zusätzlich noch einen Teilschutz gegen Malaria aufzubauen. Dazu wird ein Teil des Hauptoberflächenproteins von Sporozoiten (Abb. 2), also demjenigen Parasitenstadium, das durch Anopheles-Mücken auf den Menschen übertragen wird, an das HBV S-Antigen fusioniert. Als dieses neuartige Vakzin, genannt RTS,S/ AS02A, zusammen mit einem neuen, sehr starken Adjuvanz in Testreihen geimpft wurde, konnten erstmals Erfolge verzeichnet werden [5]. Zwar konnten Neuinfektionen nur für ein paar Monate verzögert werden, dafür wiederum schien bei einigen Kindern die Malaria milder zu verlaufen. Dieser überraschende Befund muss jetzt in „Phase 3“ Studien in vielen afrikanischen Ländern statistisch gesichert werden und stellt einen ersten Teilerfolg in der Impfstoffentwicklung gegen Malaria dar. Eine schützende Immunität, wie wir sie von Vakzinen gegen Viruserkrankungen kennen, wird aber auch hier nicht aufgebaut. Diese kann sehr wahrscheinlich sowieso nicht gegen einzelne Proteine der Plasmodien, sondern nur gewissermaßen gegen den kompletten Parasiten erzeugt werden.
Mithilfe präziser Gendeletionen konnte in einem Maus-Malaria-Versuchsmodell ein sicherer, lang-anhaltender und steriler Schutz gegen Neuinfektionen erzeugt werden [6]. Dazu wurden zunächst stadienspezifisch exprimierte Gene im Sporozoitenstadium identifiziert, die eine Rolle in der klinisch unauffälligen Leberphase spielen. Es wurde gefunden, dass eines der gefundenen Gene, UIS3, essentiell für die Infektion der Blutzellen unmittelbar nach der Leberphase ist. Wir konnten zeigen, dass UIS3-defiziente Sporozoiten zwar noch Leberzellen erfolgreich infizieren können, aber nicht mehr zu einem Übergang auf die Blutzellen in der Lage sind – mit der Folge, dass die Krankheit nicht ausbricht! Mithilfe dieser attenuierten, also stark abgeschwächten Sporozoit-Mutanten konnte nachfolgend eine Immunisierung in Maus-Malaria-Experimenten hervorgerufen werden.
Gentechnisch hergestellte, attenuierte Pathogene ermöglichten somit zum ersten Mal neue Perspektiven der Immunisierung gegen komplexe Krankheiten. In vergleichbaren Modellsystemen können verschiedene solcher „genetisch arretierter Parasiten“ verglichen werden, um so das Repertoire schützender Antigene einzugrenzen. Zusätzlich müssen noch weitere, biotechnologische Hürden genommen werden, wie etwa die axenische Kultivierung von Sporozoiten und deren schonende Konservierung.
Niemand kann aber vorhersagen, welche Strategie zum Erfolg führen wird und wie ein pädiatrischer Malariaimpfstoff aussehen wird. In der Zwischenzeit, und damit noch auf viele Jahrzehnte, sind wir auf die Entwicklung neuer Medikamente für die erkrankten Menschen und Insektizide gegen die Überträger der Malaria angewiesen, um eine der weltweit wichtigsten Infektionskrankheiten einzudämmen.

Originalveröffentlichungen

1.
C. Guinovart, M. M. Navia, M. Tanner, P. L. Alonso:
Malaria: burden of disease.
2.
J. Sachs, P. Malaney:
The economic and social burden of malaria.
3.
A. M. Dondorp, F. Nosten, P. Yi, D. Das, A. P. Phyo, J. Tarning, K. M. Lwin, F. Ariey, W. Hanpithakpong, S. J. Lee, P. Ringwald, K. Silamut, M. Imwong, K. Chotivanich, P. Lim, T. Herdman, S. S. An, S. Yeung, P. Singhasivanon, N. P. Day, N. Lindegardh, D. Socheat, N. J. White:
Artemisinin resistance in Plasmodium falciparum malaria.
4.
I. Kleinschmidt, C. Schwabe, L. Benavente, M. Torrez, F. C. Ridl, J. L. Segura, P. Ehmer, G. N. Nchama:
Marked increase in child survival after four years of intensive malaria control.
5.
P. L. Alonso, J. Sacarlal, J. J. Aponte, A. Leach, E. Macete, J. Milman, I. Mandomando, B. Spiessens, C. Guinovart, M. Espasa, Q. Bassat, P. Aide, O. Ofori-Anyinam, M. M. Navia, S. Corachan, M. Ceuppens, M. C. Dubois, M. A. Demoitié, F. Dubovsky, C. Menéndez, N. Tornieporth, W. R. Ballou, R. Thompson, J. Cohen:
Efficacy of the RTS,S/AS02A vaccine against Plasmodium falciparuminfection and disease in young African children: randomised controlled trial.
6.
A. K. Mueller, M. Labaied, S. H. I. Kappe, K. Matuschewski:
Genetically modified Plasmodium parasites as a protective experimental malaria vaccine.

Samstag, 20. Juni 2015

Alternative Behandlung in der Tierheilkunde - Dirk Schrader // Spirit of Health 2015



Alternative Behandlung in der Tierheilkunde - Dirk Schrader // Spirit of Health 2015

Veröffentlicht am 20.06.2015
Dirk Schrader ist seit 40 Jahren praktizierender Tierarzt in Hamburg.
Er intensivierte die Hinwendung zur orthopädischen Chirurgie und Neurochirurgie, er entwickelte unter anderem Alternativen zu komplizierten und kostspieligen Operationen. Für die alternativ-medizinische Behandlung von Tieren, welche deren Leben teilweise als einzige Möglichkeit rettete, drohte ihm die Hamburger Gesundheitsbehörde eine 10.000 Euro Geldstrafe an, welche inzwischen vom Verwaltungsgericht als nicht rechtens abgeurteilt und verworfen wurde. Ein Teilsieg. Weiterhin untersagte sie ihm die Anwendung von hocheffektiven und kostengünstigen Chlordioxidlösungen bei Tieren. Gegen dieses willkürliche Vorgehen der Behörde wehrt er sich bis heute und reichte Klage gegen selbige bei der Staatsanwaltschaft ein.

In diesem Vortrag berichtet er über seine Erfahrungen mit verschiedenen kostengünstigen Mitteln wie Natron, Borax, kolloidalem Silber und Chlordioxid, sowie über die Steine, die man versucht hat ihm in den Weg zu legen um ihn mundtot zu machen.

Links:
http://www.tieraerzte-hamburg.com
http://kritische-tiermedizin.de

Dieser und weitere Vorträge in Full-HD und als Download: http://spiritofhealth2015.org

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Freitag, 19. Juni 2015

Vielversprechender Malaria-Wirkstoff entdeckt

http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/30223447

Vielversprechender Malaria-Wirkstoff entdeckt

Ein Forscherteam mit Schweizer Beteiligung hat ein wirkungsvolles Mittel gegen Malaria entwickelt. Dieses tötet nicht nur gefährliche Erreger ab.

storybild


Der neue entdeckte Wirkstoff gegen Malaria wirkte in Laborversuchen sogar gegen mehrere Stadien des Erregers, berichten die internationalen Wissenschafter im Fachjournal «Nature». Darunter sind auch jene Stadien, die von der Mücke auf den Menschen übertragen werden. Somit könnte die Ansteckung reduziert werden.
Vom Mittel genügte bei Mäusen mit mäusespezifischer Malaria eine einzige Dosis, um 90 Prozent der Erreger abzutöten – auch solche, die gegen andere Malariamittel resistent sind. Da es auf andere Weise als andere Medikamente wirkt, sei die Hoffnung begründet, dass es auch resistente Erreger tötet, schrieb die federführende Universität Dundee in einer Mitteilung.
Die Forscher vermuten, dass der Wirkstoff auch als Prophylaxe genutzt werden könnte. «Der Wirkstoff hat das Potenzial, Malaria in einer einzigen Dosis zu behandeln, die Übertragung auf Gesunde zu verhindern und Menschen vor der Erkrankung zu schützen», fasste Studienleiter Ian Gilbert von der Universität Dundee zusammen.
Schweizer Beteiligung am Forschungserfolg
Noch befindet sich das Mittel in einem frühen Entwicklungsstadium. Doch die Forscher erhoffen sich davon ein billiges Malaria-Medikament. An der Studie war das Schweizerische Tropen- und Public-Health-Institut in Basel beteiligt. Es wurde hauptsächlich von der Medicines for Malaria Venture mit Sitz in Genf finanziert.
Malaria bedroht noch immer die Hälfte der Weltbevölkerung. Gemäss der Weltgesundheitsorganisation WHO starben 2013 über 500'000 Menschen daran – vor allem Kinder und Schwangere im Afrika südlich der Sahara.
(slw/sd

Donnerstag, 4. Juni 2015

Instinkt-basierte Medizin - Dr. Leonard Coldwell / Bewusst.TV


https://youtu.be/Krou9S6FinI



Instinkt-basierte Medizin - Dr. Leonard Coldwell / Bewusst.TV

Veröffentlicht am 23.05.2015
Dr. Leonard Coldwell unterhält sich im Rahmen des Spirit of Health 2015 in Kassel mit Jo Conrad über seine Instinkt-basierte Medizin, die 35000 Krebspatienten geholfen hat, die Ursache ihrer Erkrankungen zu erkennen und zu beseitigen. Er motiviert die Menschen, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen, sowohl im Bereich der Gesundheit als auch bezüglich ihrer Rechte, die immer mehr beschnitten werden.

Quelle: http://bewusst.tv/instink-basierte-me...

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